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Triathlon - ein unbekannter Sport?
Beim Triathlon in Hamburg war auch Klaus Ullrich unter den Startern. Foto: pr
10.02.2015 - 18:17 Uhr
Von Céline Ullrich

Viele Leute wissen nicht, was Triathlon ist, doch er wird immer verbreiteter. Triathlon ist ein Sport, der aus mehreren Teilen besteht. Als erstes muss man eine bestimmte Strecke schwimmen, dann mit dem Fahrrad fahren und zum Schluss noch eine Strecke laufend absolvieren.

Die olympische Distanz sind 1,5 Kilometer Schwimmen, 40Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Es gibt auch den Ironman (zum Beispiel auf Hawaii), bei dem man 3,8 Kilometer schwimmen muss, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer laufen. Der Beste bem Ironman hat 8,5 Stunden gebraucht. Je besser man bei einem Triathlon oder mehreren Triathlons abschneidet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich für den Ironman qualifiziert. Um genauere Details zu erfahren, wie es ist, an einem Triathlon teilzunehmen, habe ich meinen Vater Klaus Ullrich gefragt, der selber letztes Jahr in Hamburg an einem Triathlon teilgenommen hat.

Wie hast du dich auf den Triathlon vorbereitet?

Ich habe mit meinem Trainingsprogramm vier Monate vor dem Wettkampf begonnen. Ich ging einmal in der Woche schwimmen, einmal in der Woche joggen und einmal in der Woche zirka 100 Kilometer Fahrrad fahren. Um mich daran zu gewöhnen, direkt nach dem Fahrradfahren joggen zu müssen, habe ich auch ein sogenanntes Koppeltraining gemacht. Das bedeutet, Rad zu fahren und danach joggen zu gehen. Das Umziehen sollte auch geprobt werden, so dass man nicht so viel Zeit verliert. Hat man allerdings für alle drei Disziplinen einen einzigen Anzug, spart man sich viel Zeit.

Wie hast du dich vor dem Beginn gefühlt? Ist dir etwas durch den Kopf geschwirrt, woran du dich noch erinnern kannst?

Hoffentlich schaffe ich die Schwimmstrecke.

Denkt man zwischendrin auch mal daran aufzuhören?

Eigentlich habe ich nicht daran gedacht. Zum Glück hatte ich keine Schmerzen.

Muss man bei den Wechseln zwischen den einzelnen Teilen etwas beachten?

Ja, man muss erst den Helm aufsetzen und den Verschluss schließen, bevor man das Rad aus der Wechselzone zur Radstrecke schiebt. Und man darf erst an einer gekennzeichneten Stelle am Ende der Wechselzone auf das Fahrrad aufsteigen. Außerdem ist zu beachten nicht im Windschatten der anderen Kandidaten zu fahren. Windschattenfahren bedeutet, direkt hinter einem anderen Radfahrer zu fahren, und damit man nicht so viel Gegenwind zu spüren bekommt.

Hast du sonst noch etwas zu erzählen?

Als krönenden Abschluss konnte ich mich mit Jan Frodeno (Drittplatzierter beim Ironman 2014), den ich zufällig traf, über den Triathlonsport austauschen. Ich habe festgestellt: Profitriathleten sind Menschen wie du und ich, da selbst Jan Frodeno nicht abgehoben schien.

Vielen Dank für das informative Gespräch.

Meiner Meinung nach ist Triathlon ein interessanter Sport, der viel Training erfordert und auch abwechslungsreich ist.

Die Autorin besucht

die Klasse 9b im Gymnasium Hohenbaden.

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