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Nach der Schule zur Bundeswehr?
Beim Bund gibt es auch Auslandseinsätze. Foto: pr
10.02.2015 - 18:52 Uhr
Von Jens Roedel,

David Bruder, Robert

Grefkes und Antonio Santen

Wir Jungs aus der Klasse 9b vom Gymnasium-Hohenbaden haben uns gefragt: Wohin nach der Schule? Ab zum Bund, ein Studium oder ein soziales Jahr?

Die Bundeswehr ist ein Ziel, das bei vielen Jugendlichen populär ist. Antonio Santen sagt zu diesem Thema: "Das beweist die Männlichkeit", David Bruder hält dagegen: "Aber warum sollte man die ganzen Strapazen auf sich nehmen, nur um seine Männlichkeit zu beweisen?"

Im Normalfall kann man schon früh mit einem Job bei dem Bund anfangen, da die Nachfrage an Soldaten größer denn je ist. Jens Roedel ergänzt: "Mit dem steigenden Dienstgrad kann man genug Geld verdienen, um schon im frühen Lebensjahr eine Familie versorgen zu können. Des Weiteren kann man sich sicher sein, dass man finanziell abgesichert ist und sich keine Sorgen vor Arbeitslosigkeit machen muss. Dies bekommt man nicht umsonst, sondern nur für gute Leistungen."

Doch was gibt es noch für Gründe sich beim Bund zu bewerben, was erwartet einen dort alles? Ein starker Grund, warum sich viele junge Menschen beim Bund bewerben, ist das Hantieren mit echten und geladenen Waffen. David Bruder äußerte sich zu diesem Thema wie folgt: "Es kommt darauf an, wie sich ein Jugendlicher für das Thema interessiert." Für viele ist es ein besonders starker Grund, seinem Land zu dienen. Das muss nicht immer eine militärische Verteidigung sein, in der Vergangenheit hat die Bundeswehr Großes geleistet bei Hochwasser oder anderem Extremwetter sowie in der Bergwacht.

Elena Lorenz, ebenfalls aus der 9b, sprach sich jedoch gegen die Bundeswehr aus: "Gegen einen Job bei der Bundeswehr spricht jedoch, dass man als Soldat ab dem zwölften Dienstmonat, in Kriegseinsätze geschickt werden kann, obwohl man nicht ,unnötig' sterben will." Zudem ist das Ansehen der Soldaten in der Heimat gesunken, und jene, die zum Beispiel in Afghanistan gekämpft haben, werden in der deutschen Heimat von der Zivilbevölkerung angefeindet, so ähnlich wie einst die US-Soldaten nach Vietnam. Des Weiteren muss man sich am Anfang von höhergestellten Personen anschreien lassen, man wälzt sich im Matsch, macht seine Gelenke kaputt."

Aber wenn man nicht zum Bund will, sondern lieber etwas anderes machen möchte, kann man natürlich auch ein Studium oder ein soziales Jahr machen. Bei dem sozialen Jahr alten und bedürftigen Menschen zu helfen ist oft eine bessere Tat, als zur Bundeswehr zu gehen.

Die Autoren besuchen die Klasse 9b im Gymnasium Hohenbaden.

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