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Statt Edelsteinen künftig Zahlen
Die Glasfassade am Haupteingang des neuen Kinos wird ein Hingucker: Am 2. April startet das Multiplex in der Cité. Foto: pr
11.02.2015 - 16:32 Uhr
Von Leia Braunagel

Mirko Heck, Geschäftsführer des Cineplex in Baden-Baden, ist optimistisch: "Das Kino wird rechtzeitig am 2. April fertig." Der Eröffnungstermin steht fest. Auch schon einen Termin für den Tag der offenen Tür soll es geben. Am 15. Mai wird dazu voraussichtlich eingeladen.

Anfang 2014 ging es los mit dem insgesamt 15,8 Millionen Euro schweren Großprojekt "Cineplexkino", das bisher zu einem riesigen Beton- und Stahlklotz herangewachsen ist. Die große Glasfront des Kinos mit etwa 200 Fenstern ist das Highlight der Außenfassade.

Auch im Innenbereich wurde einiges getan: Das Kino ist nun mit acht Kinosälen ausgestattet. Statt Topas und Saphir heißen die Säle dann schlicht Kino 1 bis Kino 8. Sie sind unterschiedlich groß und haben zwischen 88 und 280 Sitzplätze. Von den insgesamt 1300 Sitzplätzen werden einige mit Thunderbox-Technik ausgestaltet, so dass man die Spannung auch spürt. Unter diesen Luxus-Plätzen sind Systeme montiert, die den Schall in spürbare Impulse umwandeln. So können Explosionen oder Pistolenschüsse direkt vom Vorführraum gesteuert und dadurch erlebbar werden. Die in rot gehaltenen Säle werden teilweise mit Komfort-Sitzen ausgestaltet, die Rückenlehnen sind eine Spezialentwicklung, um auch einen Drei-Stunden-Film ohne Rückenschmerzen zu genießen. Die Eintrittspreise werden um etwa 50 Cent erhöht, Komfort-Angebote etwas mehr.

Durch die größere Anzahl der Säle und die verschiedenen Ausstattungen können Filme auch "ausgespielt" werden. Wenn also nach einiger Zeit das Interesse geringer wird, kann in einem kleineren Saal der Film noch gesehen werden. Die Gastronomie ist auch ein wichtiger Bereich. So wird man sich beim Brunch auf die aktuellsten Filme vorbereiten können. Direkt vor dem Kinoeingang wird es eine Bushaltestelle geben. Es wird auch gewährleistet, dass bis zum Spätfilm noch Busse fahren, so sei es mit den Stadtwerken vereinbart, hieß es. Auch die Jugend soll angesprochen werden mit Ferienprogramm und Filmprojekten, die vom Land gefördert werden. Das Rastatter Kinoprojekt macht Heck keine große Sorgen. Sorgen sollte eher der Rastatter Betreiber durch seine Nähe zu Karlsruhe haben, meint er.

Die Autorin besucht

die Klasse 9a

am Markgraf-Ludwig-Gymnasium.

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