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Fettleibige Kinder sterben vor ihren Eltern
Fettleibigkeit ist ein großes Gesundheitsrisiko auch schon bei Kindern. Foto: dpa
11.02.2015 - 16:37 Uhr
Von Steven Ziegler

und Jonas Wüst

1980 waren es 860 Millionen Menschen, die übergewichtig waren, 2013 bereits 2,1 Milliarden, wie die amerikanische Studie von The Lance belegt. Fettleibigkeit muss ernster genommen werden, da den Fettleibigen Risiken drohen, die zur Lebensgefahr werden können und man muss die Menschen darüber in Kenntnis setzen, wie man präventiv oder Aktiv gegen Fettleibigkeit vorgehen kann.

Es ist erwiesen, dass drei bis neun Prozent der jährlichen Todesfälle Folgen von Fettleibigkeit sind. Wie die Daten der NVS (Nationale Verzehrstudie) besagen, waren bereits 2008 58,2 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung übergewichtig, von denen bei 20,8 Prozent der Studienteilnehmer Adipositas festgestellt wurde.

Die Gründe für diesen rasanten Anstieg sind unter anderem der vermehrte Fast-Food Konsum, wie man im Dokumentarfilm "Super Size Me" sehr gut sehen kann. In diesem Dokumentarfilm stellt ein schlanker und sportlicher Mann seinen Ernährungsstil so um, so dass er sich für einen Monat nur von Fast-Food ernährt. Nach einem Monat endet dieses Experiment so, dass er unbeweglich, krank und fettleibig wurde. Die Gründe für die Fettleibigkeit dieses Mannes sind, dass er durch die tägliche Ernährung von Fast-Food zu wenig Nährstoffe aufgenommen hatte, die essenziell für den Körper sind und weil er sich hauptsächlich von ungesundem Fett ernährt hat.

Für die stetig ansteigende Anzahl der fettleibigen Kinder von heute sind die Neuen Medien, wie zum Beispiel Fernsehen und Computerspielen, verantwortlich, die vermehrt zu Bewegungsunlust führen. Bei vielen Jugendlichen sind diese beiden Faktoren erfüllt, da man oft zu Fast-Food greift, anstatt sich bewusster zu ernähren. Dies wäre nicht besonders problematisch, wenn viele Jugendliche mehr Sport treiben würden, um etwas Gesundes für ihren Körper zu tun. Auch werden Kinder durch die oftmals als "cool" angesehenen Werbespots der Fast-Food-Ketten dazu verführt, häufiger ungesundes Essen zu sich zu nehmen, wobei sie sich oftmals nicht der Risiken, wie zum Beispiel Diabetes und Herz-Kreislaufstörungen, die durch Fast-Food und Fettleibigkeit verursacht werden, bewusst sind. Es kann auch zu Atembeschwerden und Bluthochdruck kommen, die das Leben der Person gefährden. Auch können psychische Störungen wie Depressionen, beispielsweise durch Mobbing, auftreten, die das Wohl der Betroffenen gefährden.

Um präventiv gegen Fettleibigkeit vorzugehen, sollte man bewusster auf Ernährung achten, viel Sport treiben und falls es Anzeichen für Fettleibigkeit gibt, sollte man eine Selbsthilfegruppe aufsuchen oder einen Arzt besuchen. Für eine gesunde Ernährung wären weitere Lösungsansätze mehr ungesättigte Fettsäuren statt gesättigte Fettsäuren (Gesättigte Fettsäuren sind in Schokolade, Wurst, Sahne und Käse enthalten) zu essen, die in vielen Ölen wie Palmöl, Olivenöl und Rapsöl reichlich vorhanden sind. Es wäre zweckmäßig, da der Körper keine ungesättigte Fettsäuren herstellen kann, welche aber essenziell für den Körper sind. Auch gibt es die Möglichkeit mit einem Arzt einen Diätplan aufzustellen, um bereits zugenommenes Gewicht wieder zu verlieren.

Die Autoren besuchen die Klasse 9b im Markgraf-Ludwig-Gymnasium.

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