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"Fantasie ausleben und zeichnen"
11.02.2015 - 17:03 Uhr
Von Lisa Gleissner

Seit ich im Kindergarten war, gehe ich immer noch gerne jede Woche zur Kunstbegegnungsstätte Fee Schlapper, die an der Vincenti- Grundschule in Baden-Baden liegt. Maika Maj, die auch in der Vincenti-Grundschule Kunst und Sportlehrerin ist, leitet diese Einrichtung. Nicht nur ich gehe dort hin, sondern auch sehr viele andere Jugendliche aus dem Umkreis Baden- Baden, denn es gibt für Kinder und Jugendliche nur noch einen Kunstkurs in dieser Stadt. Für viele von ihnen ist es auch sehr wichtig, dort Bestandteil zu sein, weil sie schon seit der Grundschule oder dem Kindergarten dort sind und ihnen das Zeichnen sehr viel Freude bereitet. Um mehr über die Begegnungsstätte für Kunst zu erfahren, habe ich ein Interview mit der Leiterin Maika Maj geführt.

Wann ist die Kunstbegegnungsstätte Fee Schlapper entstanden?

Sie ist im Jahr 2000 entstanden, kurz nach dem Tod der Lichtbildnerin Fee Schlapper. Ich habe mit ihr gezeichnet und ihr zu Ehren wurde die Begegnungsstätte benannt.

Wie sind Sie auf diese Idee gekommen, das alles aufzubauen?

Es war einfach eine Idee, denn es existierte noch kein vergleichbares Projekt und deswegen wollte ich Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, hier zu zeichnen.

Was macht Ihnen an ihrer Arbeit besonders Spaß?

Die freie Darstellung von Kindern und Jugendlichen ist das Wichtigste und Schönste. Dass sie einfach ihre Fantasie ausleben können und zeichnen, wie sie es wollen.

Welche Themen sind gerade aktuell im Programm?

Es gibt mehrere Themen in verschiedenen Altersgruppen. Zurzeit gibt es eine Gruppe mit Vogelzeichnen von Paul Klee. Dann gibt es noch ein Projekt, in dem man plastische Tierköpfe, die in der Wildnis leben, macht. Aber man kann dort auch Plastiken aus Papprohren mit tanzender Bewegung herstellen. Es werden auch Projekte gemacht, die mit dem Museum Frieder Burda zusammenhängen, wie zum Beispiel jetzt mit Eva Kotatkowas Experiment für sieben Körperteile.

Sind noch Plätze für Kinder und Jugendliche frei?

Ja, doch es ist sehr schwierig, einen Platz zu bekommen. Man bekommt ihn nur, wenn man Kunst wirklich liebt und lange dableiben möchte. Denn es ist nicht schön, wenn Jugendliche nach kurzer Zeit wieder gehen.

Die Autorin besucht die Klasse 9a im Gymnasium Hohenbaden

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