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Nahrungsmittel der Zukunft?
Lecker? Heuschrecken könnten die Alternative für Fleisch sein. Foto: dpa
12.02.2015 - 12:11 Uhr
Von Ciprian Kockler

und Hugo Wolf

Wenn man an Insekten denkt, und sie in Verbindung mit Essen bringt, lehnt man diese erst einmal ab, aber in absehbarer Zukunft muss sich eventuell jeder mit dem Geschmack der kleinen Tierchen zufriedengeben. Bereits im Jahre 2050 könnte die dann neun Milliarden Menschen große Bevölkerung, Probleme mit der Nahrungssicherheit bekommen. Außerdem sorgt laut der FAO die Viehzucht für verheerende Umweltprobleme, wie die globale Erwärmung, Wasser-und Luftverschmutzung und ist ein Faktor für den Rückgang der Artenvielfalt.

Diese Probleme lassen sich nach der UN-Umweltorganisationn durch den Verzehr von proteinreichen, praktikablen und umweltschonenden Insekten Insekten eindämmen. Ein weiterer Punkt, der für den Verbrauch von Insekten spricht, ist, dass durch die Vielfalt der Insekten, die Unterernährung der Weltbevölkerung dezimiert werden könnte. Bereits heute gehören die Insekten auf den Speiseplan vieler asiatischen und afrikanischen Länder. Außerdem benötigt man beispielsweise für ein Pfund Grillen vier Liter Wasser, zwei Pfund Futter und eine kleine Zuchtfläche. Ein Pfund Rindfleisch benötigt hingegen 11000 Liter Wasser, 25 Pfund Futter und eine große Weidefläche.

Experten hingegen meinen, sobald man Insekten im industriellen Maßstab züchtet und sich Millionen von Tieren auf engstem Raum befinden, der Gebrauch von Medikamenten benötigt wird, da man nicht wissen kann, ob und vor allem von welchen Krankheiten die Insekten befallen sind.

Laut einer Umfrage im Baden-Badener Raum können sich 90% der Befragten nicht vorstellen regelmäßig Insekten zu essen. Unserer Meinung nach, sind die Krabbeltiere ein sehr geschmacksvoller und nährstoffreicher Snack, der öfter auf dem Teller landen könnte.

Die Autoren besuchen die Klasse 9a im Markgraf-Ludwig-Gymnasium.

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