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Abschreckung durch mehr Polizeipräsenz
Haben sich für ein Interview mit Bürgermeister Hartwig Rihm (rechts) getroffen: Nicolas Busch (links) und Niklas Busch vom Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiusm. Foto: pr
16.02.2015 - 15:34 Uhr
Von Niklas Busch,

Nicolas Busch, Levin Wittek,

Jonathan Ott und Janik Haitz

Ungefähr zehn Minderjährige wurden an Fasnacht 2014 in Au am Rhein aufgrund einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Dies war der traurige Höhepunkt einer mehrjährigen Entwicklung.

Wir sind deshalb der Frage auf den Grund gegangen, wie sich die Gemeinde Au am Rhein auf den Fasnachtsumzug vorbereitet, um jene Entwicklung zu stoppen. Der Auer Bürgermeister Hartwig Rihm berichtete uns Anfang Februar, dass das Fasnachtskomitee der Gemeinde folgende Maßnahmen plant, um auf den Umzug besser vorbereitet zu sein.

So ist zum einen geplant, durch weniger Werbung den Umzug kleiner und übersichtlicher zu halten, um Ausschreitungen zu verhindern. Des Weiteren soll die Musik leiser und bei stehenden Wagen ganz ausgestellt werden. Den Fasnachtsgruppen wird außerdem untersagt, während des Umzugs alkoholhaltige Getränke auszuschenken.

Dieter Klein, von der zuständigen Polizeidienststelle in Bietigheim, berichtete, dass man durch verstärkte Polizeipräsenz vor Ort mehr Sicherheit und eine abschreckende Wirkung erzielen wolle. Daneben sei mit verstärkten Alkoholkontrollen bei Jugendlichen zu rechnen. Ferner erhofft sich die Polizei Unterstützung durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Organisation Hart am Limit (HaLT).

Das alles sind Vorkehrungen, die Au am Rhein zusammen mit der Polizei trifft, um gewalttätige Auseinandersetzungen wie in Neureut oder in Bruchhausen zu unterbinden und dem Komasaufen entgegenzuwirken. Mehr Informationen wollten weder Polizei, noch Bürgermeister preisgeben, um die Wirkung der Maßnahmen nicht zu verhindern.

Die Autoren besuchen die Klasse 9c des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums Durmersheim.

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