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Highschools und deutsche Schule im Vergleich
Highschools und deutsche Schule im Vergleich
09.03.2017 - 11:28 Uhr
Von Diana Karaybida, Gizem Türkakin, Leonie Hertweck und Melanie Lebedenko

Ist die Highschool genauso wie in den Filmen oder ist sie doch nur eine normale Schule? Ist sie fast wie eine deutsche Schule oder doch völlig anders? Man kennt eine amerikanische Highschool aus den Filmen mit Footballern, hübschen Cheerleaderinnen oder Streber. Wir wollten aber wissen, wie eine amerikanische Highschool wirklich ist, und stellten Highschool-Schülern, deutschen Schülern wie auch Lehrer diese Fragen:

Wann stehst du auf?

Dakota: Ich stehe um 6 Uhr morgens auf.

Bri: Um 5.40 Uhr.

Jack: Ich stehe um 6 Uhr morgens auf.

Leonie: Um 6 Uhr morgens.

Gizem: Ich stehe meistens um 6.45 Uhr auf.

Wann beginnt der Unterricht?

Dakota: Der Unterricht beginnt um 8.30 Uhr.

Bri: 7.20 Uhr.

Jack: Es beginnt um 8.30 Uhr.

Gizem und Leonie: Unser Unterricht beginnt um 7.45 Uhr.

Wie viele Unterrichtsfächer hast Du?

Dakota: Ich habe vier Unterrichtsfächer.

Bri: Ich habe acht.

Jack: Ich habe sechs Fächer.

Hast du Mittagessen oder Pausen?

Dakota: Ja, Mittagessen und zwar 20 Minuten.

Bri: Mittagessen 30 Minuten.

Jack: Ich habe Mittagessen, es dauert ist 30 Minuten lang.

Darfst Du Dein Handy benutzen?

Dakota: Ja, wenn wir Arbeitsblätter bekommen, können wir dabei Musik hören. Auch dürfen wir unser Handy benutzen, um im Internet nach Lösungen zu suchen und viele Schulbücher sind nur online.

Bri: Ja, wir dürfen unsere Handys benutzen, es sei denn, wir stören den Unterricht.

Jack: Es kommt auf den Lehrer an. Bei manchen dürfen wir Musik hören und bei manchen nicht.

Gizem und Leonie: Nein, wir dürfen keine Handys benutzen bei uns ist es streng verboten. Wenn wir sie dennoch benutzen, werden der Direktor und die Eltern informiert. Oft bekommt man dann eine Strafe.

Was für Unterrichtsfächer hast Du?

Dakota: Geschichte, Englisch, Gesundheitswissenschaft und Ozeanographie.

Bri: Englisch, Spanisch, Geschichte, Frauenchor, Sport, Chemie und Gärtnern.

Jack: Geschichte, Sport, Theater, Ozeanographie und Kunst.

Wie viele Schüler sind bei dir auf der Schule?

Dakota: Mehr als 2.000.

Bri: Mehr als 1.000.

Jack: Zwischen 1.500 und 2.000.

Deutsche Schülerinnen: Wir haben mehr als 1.000.

Welche Sprachen kannst du lernen?

Dakota: Spanisch und Französisch.

Bri: Chinesisch, Französisch und Spanisch.

Jack: Englisch, Spanisch und Französisch.

Darfst du im Unterricht essen und trinken?

Dakota: Ja.

Bri: Ja, wir dürfen essen und trinken.

Jack: Ja.

Gizem und Leonie: Wir dürfen nicht essen, aber trinken ist manchmal erlaubt.

Magst Du Deine Schule?

Dakota: Ich mag sie, manchmal ist es anstrengend, aber sonst ist sie toll.

Bri: Manchmal ist es anstrengend und nervig, trotzdem mag ich sie.

Jack: Es kommt darauf an, aber eigentlich mag ich sie schon.

Fragen an die Lehrer

Wann müssen Sie in der Schule sein?

Frau Miller: Ich gehe um 8 Uhr in die Schule.

Herr Roberts: Ich bin immer eine Stunde vor dem Schulbeginn in der Schule.

Herr Stirner: Ich bin immer um 7.15 Uhr in der Schule.

Frau Dost: Um 7.25 Uhr bin ich immer in der Schule.

Geben Sie Nachhilfe?

Frau Miller: Nein, ich gebe keine Nachhilfe.

Herr Roberts: Ja, die Schule, auf der ich unterrichte, möchte es so haben.

Herr Stirner: Nein.

Frau Dost: Nein. Ich habe früher Nachhilfe gegeben, aber heute gebe ich keine Nachhilfe mehr.

Wann geben Sie Nachsitzen oder Strafarbeiten?

Frau Miller: Nein, ich gebe keine Strafarbeiten oder Nachsitzen.

Herr Roberts: Wenn meine Schüler dreimal zu spät kommen oder wenn sie den Unterricht sehr stören.

Herr Stirner: Ich gebe Strafarbeiten, wenn meine Schüler häufig ihre Hausaufgaben nicht machen.

Frau Dost: Ich gebe fast nie Strafarbeiten oder Nachsitzen, weil die Schüler sind in der Schule, um zu lernen und nicht bestraft zu werden. Meiner Meinung nach braucht man das nicht.

Wie lange brauchen Sie, um Klassenarbeiten zu korrigieren?

Frau Miller: Ich brauche für eine Klasse über zwei Stunden.

Herr Roberts: Etwa acht Stunden.

Herr Stirner: Ich brauche ungefähr sechs Stunden.

Frau Dost: Bei mir ist es unterschiedlich. Es kann bis eine ganze Woche sein.

Dürfen Ihre Schüler im Unterricht essen und trinken?

Frau Miller: Ja, meine Schüler dürfen im Unterricht essen und trinken.

Herr Roberts: Ja, wenn sie trotzdem noch mitarbeiten und sich noch auf den Unterricht konzentrieren.

Herr Stirner: Nein, ich möchte nicht das meine Schüler während meines Unterrichts essen und trinken.

Frau Dost: Meine Schüler dürfen trinken, denn ich trinke auch im Unterricht. Aber ich möchte nicht, dass sie in meinem Unterricht essen, meiner Meinung nach ist das eine Ablenkung.

Was denken Sie über Schuluniformen?

Frau Miller: Wir haben keine Schuluniformen.

Herr Roberts: Es kommt darauf an, aber ich bin nicht für Schuluniformen.

Herr Stirner: Ich finde die Schuluniformen sind nicht gut.

Frau Dost: Ich bin weder dafür noch dagegen, weil ich meine, es hat Vorteile und Nachteile.

Was machen Sie, wenn Ihre Schüler in Ihrem Unterricht mit dem Handy spielen?

Frau Miller: Sie dürfen bei mir mit dem Handy Lösungen suchen und, während sie Arbeitsblätter machen, Musik hören.

Herr Roberts: Sie benutzen ihr Handy bei mir nur, um Antworten zu finden und wenn sie Wörter übersetzen müssen.

Herr Stirner: Wenn ich sowas sehe, dann bitte ich meine Schüler, das Handy wegzupacken und gebe anschließend noch eine extra Aufgabe.

Frau Dost: Ich bitte dann meine Schüler, das Handy wegzupacken. Wenn der Schüler es wieder macht, dann ermahne ich ihn. Es ist trotzdem noch eine Schule.

Man sollte sich eine Highschool nicht als ein Urlaub vorstellen, man muss trotzdem lernen und sich anstrengen, um gute Noten zu haben. Die Kleiderordnung ist auch strenger als in den meisten deutschen Schulen. Sie ist in der Art wie eine Gesamtschule. Auf einer deutschen Schule, wenn man zu kurze Kleidungen anzieht, wird nichts gesagt, aber in den anderen Ländern, wie zum Beispiel in Amerika darfst Du nicht so kurze Kleidungen anziehen.

Foto: pr

Die Autorinnen besuchen die Klasse 8d des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums in Rastatt.

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