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Angst vor Schulversagen durch Leistungssport
Angst vor Schulversagen durch Leistungssport
15.03.2017 - 11:54 Uhr
Von Rania Pourmodheji, Lena Kirchberger, Leon Hofmann, Feodor Fail, Julian Gelszeit und Maximilian Wortmann

Unter Leistungssport versteht man eine intensive Art von Sport, in die man viel Freizeit investiert, um in Wettkämpfen eine hohe Leistung zu erreichen. Der Tag beginnt um 6.30 Uhr, danach steht Schule bis um 13 Uhr an. Zweimal wöchentlich endet der Schulalltag um 15.45 Uhr. Meistens, wenn die Zeit noch reicht, werden Hausaufgaben gemacht und eventuell etwas gegessen. Danach geht es gleich zum Training.

Vor- und Nachteile des Leistungssports: Auch wenn die Schule oftmals zu kurz kommt, ist der Leistungssport für die Schüler ein großer Ausgleich. Natürlich bedeutet es großen Stress für die Jugendlichen, aber trotzdem können sie nicht darauf verzichten. Oft müssen sie sich zwischen Schule und Sport entscheiden, was nicht immer leicht ist. Die Schule ist wichtig für ihr weiteres Berufsleben, aber trotzdem sorgt der Leistungssport für eine körperliche Auslastung, die man meist in der Schule nicht erfährt. Auch kann der Leistungssport für die weitere Berufswahl entscheidend sein, da viele Berufe eine hohe körperliche Anstrengung haben, jedoch kann Leistungssport einerseits zu Knochenverschleiß aber auch zu Verletzungen führen.

Interview

Muss es Leistungssport sein oder reichen ein bis zwei Stunden Sport in der Woche?

Rania P. (16): "Fünfmal wöchentlich habe ich für ein bis zwei Stunden Schwimmtraining. Wir bereiten uns für Wettkämpfe DMSJ, Badische und Süddeutsche Meisterschaft vor. Allerdings bleibt mir nicht so viel Zeit, um meine Hausaufgaben zu machen oder mich auf eine Klassenarbeit vorzubereiten."

Lena K. (16): "Leistungssport kann man es bei mir nicht unbedingt nennen, jedoch mache ich drei Stunden Handball in der Woche und gehe sieben Stunden dazu ins Fitnessstudio, da es für meinen Wunschberuf auch von Vorteil ist. Am Wochenende kommen noch Spiele dazu. Natürlich kommt deswegen manchmal die Schule zu kurz."

Feodor F. (16): "Ich habe zweimal die Woche jeweils drei Stunden Eishockey-Training und an den Wochenenden Spiele. Dadurch, dass man auch Auswärtsspiele hat, kann man den Tag vergessen, und die Zeit fehlt dann für Hausaufgaben und fürs Lernen".

Leon H. (15): "Ich trainiere zwei- bis dreimal die Woche jeweils zwei Stunden Leichtathletik in Steinbach. Am Wochenende habe ich meistens auch noch Wettkämpfe, weshalb ich kaum Zeit für die Hausaufgaben und zum Lernen habe. Auch für meine Familie ist dies eine große Belastung."

Maximilian W. (14): "Ich selbst mache nur privat Sport, aber merke schon nach einem längeren Schultag, dass es für mich manchmal sehr schwer ist, noch etwas Sport zu machen. Meistens sind es nur die Tage, an denen ich keine Nachmittagsschule habe, an denen ich mich für etwas Sport aufraffen kann."

Fazit: Für uns steht fest, dass wir den Leistungssport brauchen, weil es uns Ablenkung verschafft und wir uns dadurch auch besser konzentrieren können. Niemals würden wir auf den Stress verzichten, weil uns unserer Sport zu viel bedeutet, trotzdem hätten wir es leichter, wenn die Schule unseren Leistungssport akzeptieren und fördern würde.

Die Autoren besuchen die Klasse 9 b des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums Rastatt.

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