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Drogenkonsum unter Jugendlichen
Drogenkonsum unter Jugendlichen
20.03.2017 - 10:50 Uhr
Leon Weck, Kevin Fischer, Cedrik Meier, Can Karakul, Din Nazari

Der Drogenkonsum unter Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren ist bundesweit angestiegen. Die Jugendlichen konsumieren hauptsächlich Alkohol, Nikotin und Legal High, da diese Stoffe sehr einfach zu beschaffen sind.

Das Problem bei den verschiedenen Drogen ist aber, dass viele Jugendliche an den Folgen sterben. So besteht beispielsweise bei Alkohol, sich "ins Koma zu saufen". Doch auch "Legal Highs" sind auf vielfältige Weise sehr gefährlich, da man nie genau wissen kann, aus was sie bestehen. So können "Legal Highs" beispielsweise aus den verschiedensten Chemikalien bestehen, die sich in einer Kombination tödlich auswirken können. Doch besteht auch Gefahr, bei einem Rausch in einen Unfall verwickelt zu werden und dabei zu sterben, da die Umgebung nicht mehr vollständig wahrgenommen wird.

Der Drogenkonsum steigt durch Stress in der Familie oder Schule und auch durch Gruppenzwang. Aber auch bei Veranstaltungen wie Fasnachtsumzügen steigt der Alkoholkonsum. Dieser löst des Öfteren auch gewaltsame Konflikte aus, bei denen Polizisten beziehungsweise Rettungskräfte und Passanten mit involviert werden.

Einige freiwillige Vereine versuchen bereits in den Schulen (meist 5.-8. Klasse), den Drogenkonsum beziehungsweise die Lust danach im Keim zu ersticken, indem sie die Schüler über mögliche Folgen aufklären. Ein Beispiel dafür ist die Drogenhilfe Deutschland. Oder das Projekt "Hart am Limit" (HaLT). Dieses Projekt wird von verschiedenen Privatpersonen geleitet. Diese kümmern sich meist um Jugendliche mit Alkoholvergiftung, die in einem Krankenhaus liegen. Dort werden als erstes vertrauliche Gespräche geführt, um eine erste Verbindung zu den Jugendlichen herzustellen. Das Projekt HaLT versucht aber auch, gegen solche Fälle vorzubeugen, indem sie auffällige Jugendliche, die beispielsweise übermäßig oder überhaupt Alkohol zu sich nehmen, ins Gespräch ziehen und diese aufzuklären.

Die Autoren besuchen die Klasse 8a der Aloys-Schreiber-Schule in Bühl.

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