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Disco im eigenen Keller? So geht′s!
Disco im eigenen Keller? So geht's!
22.03.2017 - 10:15 Uhr
Von Nils Maisch

Bei Festivals und Feiern steht neben der Musik auch die Beleuchtung im Vordergrund. Abwechslungsreiche Farbeffekte sind mitverantwortlich für gute Stimmung. Dabei sorgt der Techniker hinter dem Mischpult dafür, dass sich die Beleuchtungselemente wie zum Beispiel ein Moving Head mit passender Farbe und Geschwindigkeit zur Musik bewegt.

Die moderne Beleuchtungstechnik ist unter dem Fachbegriff DMX (Digital Multiplex) bekannt. Unter DMX versteht man ein digitales Steuerprotokoll, mit dem in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik Dimmer (Scheinwerfer), Moving Heads (Bewegtes Licht) und Effektgeräte, wie beispielsweise ein Laser angesteuert werden können. Dies geschieht durch ein Mischpult oder eine Computer-Software.

Die Scheinwerfer gibt es entweder in der RGB oder RGBW Ausführung. RGB steht für die Grundfarben Rot, Grün und Blau und das zusätzliche W für Weiß. In Moving Heads sind Farbräder verbaut. Das heißt ein Rad mit Farbfolien, das sich vor die weiße Lampe schiebt und so eine Farbe erscheinen lässt. Zusätzlich können Moving Heads Motive, sogenannte Gobos, projizieren.

Das Mischpult besteht in den meisten Fällen (von links nach rechts aufgebaut) aus den "Scanner"-Tasten, mit denen die Geräte angewählt werden können. Dann folgen die "Fader" (Schieberegler), mit denen man das Gerät ansteuert, und rechts davon einige weitere Tasten, wie zum Beispiel die Programmiertaste und die "Blackout"-Taste, mit der die Geräte sofort abgestellt werden können. Über den Fadern befinden sich die "Scenen"-Tasten, auf denen zuvor programmierte Farben und Bewegungen der Geräte abgerufen werden können. Am rechten Ende sind die "Chase"-Tasten, auf denen mehrere "Scenen" in einer bestimmten Reihenfolge abgelegt werden können.

Befestigt werden die Geräte in der Regel an einer sogenannten Traverse. Dazu wird an ihnen eine passende Schelle oder Klemme angebracht, die sich dann an der Traverse festschrauben lässt. Die Traversen gibt es 1-,2-,3- oder 4-Punkt-Ausführung. Auch die Traversenrohre gibt es in unterschiedlichen Durchmessern. Am gängigsten sind jedoch Traversen mit einem 50-Millimeter-Durchmesser. Sind die Geräte angebracht, müssen sie verkabelt werden. Sie werden an den Strom angeschlossen, was meistens durch ein fest verbautes Kabel oder einen Kaltgerätestecker geschieht. Nun muss man noch das Mischpult und die Geräte mit DMX-Kabeln, durch die das Signal zu den Geräten gelangt, versehen.

So einfach kann man selbst die eigene Geburtstagsfete mit farbenfrohen Lichteffekten ausstatten.

Der Autor besucht die Klasse 9b des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gernsbach.

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