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Auch international erfolgreich
Das Team Lauer freut sich über den vierten Platz bei der Deutschen Meisterschaft U16. Foto: Club
30.03.2017 - 15:50 Uhr
Von Henry Wilkens und Sebastian Lang

Seit den 1950er Jahren wird in Rheinmünster Eis präpariert, Steine gespielt und gewischt. Die Eishalle am Victoria Boulevard in Söllingen wurde von der Royal Canadian Air Force gebaut und nach dem Abzug der Kanadier im Jahr 1993 vom Baden Hills Golf und Curling Club (BHGCC) übernommen. Der 1982 unter der Initiative von Gerd Brandenburger und dem Kanadier Harry Tingley gegründete Club hatte zu Beginn 25 Mitglieder. Nach und nach kamen mehr, heute sind es 700 Mitglieder in der Abteilung Golf und 70 in der Abteilung Curling. Seit 2011 steht Karl Huck an der Vereinsspitze. Die Jugendmannschaften im Verein stehen unter der Leitung von Manon Harsch, die auch Curlingtrainerin im baden-württembergischen Eissportverband ist. Joachim Fritz kümmert sich um die drei Rinks, die Spielbahnen, in der Eishalle. In der Halle werden jährlich deutsche Meisterschaften ausgetragen und 2002 fanden dort die B-Junioren Weltmeisterschaften statt.

Neben den Clubsportlern gibt es eine Curling-Schul-Kooperation mit Schulen in Rastatt und Baden-Baden sowie Angebote für Privatleute und auch Unternehmen für Feiern jeglicher Art bis hin zu einer Betriebsliga.

Erfolgreich ist der BHGCC auch: Im Jahr 2016 wurde die U14 unter den Skips Schleif/Lauer deutscher Meister. Doppelter Deutscher Meister wurde auch das Team von Klaudius Harsch in den Jugenden U16 und U21. Eine Spielgemeinschaft mit dem CC Schwenningen gewann unter Skip Alexander Baumann die Deutsche Meisterschaft.

Aber nicht nur national, sondern auch international hatten einzelne Clubmitglieder große Erfolge. Manon Harsch holte letztes Jahr mit der Nationalmannschaft den Vize-Weltmeistersenioren-Titel der Frauen. Und auch Alexander Baumann wurde mit seinem Team Zwölfter bei den Weltmeisterschaften und Sechster bei den Europameisterschaften. Den größten Erfolg hatte aber Nicole Muskatewitz: Bei den Youth-Olympic-Games 2012 gewann sie die Goldmedaille.

Zum Thema: Was ist Curling eigentlich?

Beim Curling spielen zwei Teams zu je vier Spielern gegeneinander. Es werden insgesamt pro Mannschaft pro End (= Runde) acht Steine jeweils im Wechsel gespielt.

Ziel ist es, die Steine des eigenen Teams möglichst nah am Mittelpunkt des Zielkreises (Haus) zu platzieren. Nur die Mannschaft, deren Steine am nächsten liegen, erhält Punkte.

Die Curlingsteine bestehen aus geschliffenem Granitstein und sind maximal 19,96 Kilogramm schwer. Um eine möglichst gute Gleitfähigkeit zu gewährleisten, wischen zwei Spieler mit speziellen Besen vor dem gleitenden Stein. Das Team wird von dem Skip geführt.

Die Autoren besuchen die Klasse 8a des Gymnasiums Hohenbaden in Baden-Baden.

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