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Nuri Keles hilft bei Problemen aller Art
Nuri Keles.  Foto: Hilton
20.03.2018 - 15:29 Uhr
Baden-Baden - Der 52-jährige Branddirector Nuri Keles, wohnhaft in Baden-Baden, berichtet im Interview mit Anastasia Keles und Eva Engels über seine Arbeit bei der weltgrößten Hotelkette Hilton. Als Branddirector betreut er viele verschiedene Hotels in den verschiedensten Ländern. Er beschreibt, wie er zum Hotelbusiness gekommen ist, und wie er Familie und Job unter einen Hut bekommt.

Interview

BT: Herr Keles, das Hotelbusiness ist hart umkämpft, warum haben Sie sich dennoch dafür entschieden?

Nuri Keles: Ich habe es schon immer geliebt, neue Menschen kennenzulernen und sie vor allem als Gäste willkommen zu heißen. Außerdem interessiere ich mich sehr für fremde Kulturen und hatte viel Spaß am Reisen. Der Spaß am Reisen ist mir jedoch ziemlich schnell vergangen, denn wenn man morgens aufwacht und nicht weiß, wo man eigentlich ist, fühlt man sich schon leicht verloren. Auch wegen der verschiedenen Zeitzonen.

BT: Wie sind Sie zu dem Job als Branddirector bei Hilton gekommen?

Keles: Das war ein weiter Weg. Zuerst habe ich Hotelmanagement in der Türkei studiert und dann in vielen verschiedenen großen Hotelketten gearbeitet. Aber nicht als Branddirector, denn bis dahin war es ein weiter und schwerer Weg. Ich musste mich vom Tellerwäscher über den Roomservice, im Restaurant, als Manager und Hotelmanager bis hin zum Branddirector hocharbeiten. Dies war eine harte Zeit. Als Branddirector bin ich nicht wie normale Hotelmanager für ein bestimmtes Hotel zuständig, sondern betreue viele Hotels.

BT: Und was genau sind Ihre Aufgaben?

Keles: Bei Hilton Hotels gibt es 14 verschiedene Hotelketten mit insgesamt über 4300 Hotels weltweit. Hierbei gibt es von Hilton selbst verwaltete Hotels und Hotels, die von den einzelnen Besitzern selbst verwaltet werden. Ich reise von Hotel zu Hotel und helfe den Hotels und den Hotelbesitzern bei Problemen aller Art. Ich bin der erste Ansprechpartner für den Besitzer und verantwortlich für folgende Länder: Russland, Türkei, Kasachstan, Deutschland, Österreich.

BT: Sie reisen viel. Wie vereinbaren Sie Ihren Job mit Ihrer Familie?

Keles: Ja, ich reise sehr viel, war schon in über 40 Ländern und habe in meiner Berufslaufbahn bestimmt schon 50 Mal die Erde umflogen. So langsam kenne ich schon von jeder Airline das Speisenangebot auswendig. Drei Wochen lang bin ich immer nur am Wochenende zu Hause, darauf folgt eine Woche Homeoffice, das heißt, ich arbeite von zu Hause aus. Anfangs war das für meine Familie und mich sehr schwer, doch mit der Zeit und dank Skype ist es für uns erträglicher geworden. Da ich meine Frau vor 18 Jahren während der Arbeit im Hotel kennengelernt habe, war meine Familie es schon von Anfang an gewohnt, dass ich nicht so viel zu Hause bin.

BT: Auf ihren Reisen haben Sie bestimmt schon viele berühmte Menschen getroffen. Können Sie uns darüber etwas erzählen?

Keles: Während meiner Arbeit als Hotelmanager durfte ich bereits viele berühmte Personen treffen. Das Highlight war definitiv das Aufeinandertreffen mit Michael Jackson, ich durfte vier Tage lang sein Butler sein, dies war eine großartige Erfahrung. Außerdem traf ich viele Präsidenten verschiedener Länder persönlich. Im Laufe der Jahre traf ich auch viele Musiker, wie zum Beispiel Frank Sinatra, die Bluesrock-Band ZZ Top, die Popgruppe Bee Gees oder auch den Opernsänger Luciano Pavarotti und den Jazz Sänger Al Jarreau. Aber auch viele Fußballspieler wie zum Beispiel Franz Beckenbauer.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 10b der Klosterschule vom heiligen Grab.

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