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Von Trauung bis zur Todesstrafe
Von Trauung bis zur Todesstrafe
20.03.2018 - 15:40 Uhr
Von Sophia Rapp

und Angelina Hauser

Bühl - Die Änderung des Ehegesetzes in Deutschland trat am 1. Oktober 2017 in Kraft. Seitdem ist es auch gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt, den Bund der Ehe einzugehen. Diese Änderung erfolgte aufgrund der Unvereinbarkeit mit dem Gleichheitsgrundsatz.

Nachdem die Niederlande 2001 erstmals die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubten, zogen weitere 22 Staaten auf der ganzen Welt nach, unter anderem die USA, Spanien und Australien. In Österreich wird dieses Gesetz 2019 ebenfalls in Kraft treten.

Allerdings ist man in vielen Teilen der Welt von gleichgeschlechtlicher Eheschließung weit entfernt, da in drei Vierteln aller Staaten Homosexualität nicht einmal rechtlich akzeptiert ist und es somit keinen Schutz vor Diskriminierung gibt. Im größten Teil Afrikas ist Homosexualität illegal oder wird nicht anerkannt und wird mit lebenslanger Haft oder sogar dem Tod bestraft.

Gleichgeschlechtliche Sexualität wurde des Öfteren für diverse Naturkatastrophen wie Hurrikans oder Tsunamis oder gar den drohenden Zivilisationsuntergang verantwortlich gemacht. Außerdem wurde sie 2008 von der amerikanischen Politikerin Sally Kern, Mitglied der Republikaner im Repräsentantenhaus von Oklahoma, als "gefährlicher als Terrorismus" eingestuft und von einem römisch-katholischen Pfarrer als "geistige Umweltverschmutzung" bezeichnet.

Homosexualität ist in vielen Religionen ein Diskussionsfeld. So wurde sie in den abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) bis ins 20. Jahrhundert als Sünde beziehungsweise als Abscheulichkeit angesehen. Einige Kirchen zeigen sich jedoch neutral bis tolerant gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren. In wenigen davon ist sogar die Trauung möglich. In vielen muslimischen Ländern steht Homosexualität unter Strafe, teilweise sogar unter Todesstrafe, da der Koran vorschreibt, Homosexualität zu bestrafen. Im Buddhismus gibt es viele verschiedene Sichtweisen zur Homosexualität. Er setzt sich nämlich nicht mit "richtig" oder "falsch" auseinander, sondern lehrt die große Bedeutung des Mitgefühls. Wie ein buddhistischer Lehrer schon sagte: "Es geht zwischen Menschen nicht um die Form der Körper, sondern um die Form der Beziehung."

Die Autorinnen besuchen die Klasse 9d des Bühler Windeck-Gymnasiums

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