http://www.initiative-wertvolle-zukunft.org/wvz2016/erbschaft/
Bali eine Insel zwischen malerischem Schein und Sein
Straßenszene auf Bali: Indonesien kämpft außerhalb der Touristenziele mit einigen Umweltproblemen.  Foto: Zink
20.03.2018 - 15:43 Uhr
Von Hannah Zink

Gaggenau - "Anyone Taxi?" "Massage?" So klingt es in den bunten Straßen Ubuds, einer Künstlerstadt im Osten Balis. Überall sitzen Menschen am Straßenrand und wollen Touristen für Geld eine Taxifahrt, eine Massage, Obst oder Gemälde anbieten. Eine kurze Taxifahrt kostet meist einen bis zwei Euro - die Preise lassen sich nicht mit denen in Deutschland vergleichen.

Auf Socialmedia-Seiten wie bei Instagram sind immer wieder Bilder mit jungen Männern und Frauen auf der scheinbar perfekten Urlaubsinsel Bali zu sehen. Das indonesische Reiseziel wird als sauber, reich und schön dargestellt. Doch ist Bali wirklich so, wie es im Internet immer gezeigt wird? Der Flughafen, Hotelanlagen und Sehenswürdigkeiten sind sauber gehalten und sehen neu und modern aus.

Doch der erste Eindruck trügt. Die Menschen leben meist in einfachen Häusern aus Holz. Sie verdienen ihr Geld größtenteils durch den Tourismus. Wenn man durch das Innere der Insel fährt, sieht man immer wieder, dass große Teile des Urwalds abgeholzt wurden. Holz, das gebraucht wird, um die reichen Industrieländer zu versorgen. Außerdem verbrennen viele Einheimische ihren Müll neben den Straßen. Oft stinkt es nach Rauch und Abgasen wegen der vielen Roller und Autos. Zerfallene Gebäude sind zu sehen, deren Bau begonnen wurde, zu deren Fertigstellung aber dann das Geld fehlte. An der Küste im Westen der Insel, ein weniger touristischer Teil Balis, sieht man immer wieder Haufen von Plastikmüll, der an die Strände gespült wurde.

Ein Taxifahrer erzählt, dass Bier nur noch in größeren Supermärkten erhältlich ist. Der Grund dafür ist erschreckend: Viele Balinesen hätten das Bier gepanscht und seien an den Folgen gestorben.

Trotzdem sind die Menschen freundlich und fröhlich. Sie helfen, wo sie nur können, und bringen den Besuchern viel über ihre Religion und Kultur bei. Immer wieder sieht man Tempel, in denen religiöse Riten und Feste gefeiert werden. 90 Prozent der Einwohner sind Hindus, für sie sind diese Feiern fester Bestandteil ihres Lebens.

Die Autorin besucht die Klasse 9a am Goethe-Gymnasium in Gaggenau

BeiträgeBeitrag schreiben 
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich in letzter Sekunde die Chance aufs Achtelfinale bei der WM gewahrt. Wie haben Sie das aufregende Spiel erlebt?

Ich habe etwas mitgefiebert.
Ich habe mich sehr aufgeregt.
Ich habe das Spiel nicht gesehen.
Fußball lässt mich immer kalt.


www.los-rastatt.de
Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz