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Immer weniger, aber immer mehr
Immer weniger, aber immer mehr
22.03.2018 - 11:50 Uhr
Von Niklas Brennsteiner,

Mathis Krauth und Santino Loidl

Bühl - Der Konsum von Alkohol bei Jugendlichen unter 16 Jahren ist im Jugendschutzgesetz verboten. Trotzdem werden Jugendliche immer wieder von der Polizei dabei erwischt, wie sie die Droge einnehmen.

Gruppenzwang, Partys mit Volljährigen oder abhängige Eltern - all das sind Gründe für Alkoholkonsum. Manchmal geht es auch über die eigenen Grenzen und zieht schließlich schlimme Folgen nach sich, in den schlimmsten Fällen eine Sucht oder eine Alkoholvergiftung.

Häufig wollen die Jugendlichen mit dem Trinken nur weitere Erfahrungen sammeln und belassen es dann auch bei einer geringen Menge; manche fühlen sich danach zur Droge hingezogen und haben ein ständiges Verlangen nach Alkohol.

Im Jahr 2016 gaben laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zehn Prozent der Zwölf- bis 15- Jährigen an, dass sie regelmäßig, mindestens einmal pro Woche Alkohol trinken. Im Vergleich zu vergangenen Jahren hat diese Zahl deutlich abgenommen. Im Jahr 2004 lag sie noch bei rund 21 Prozent.

Allerdings steigen beim Konsum Intensität und Menge an. Es muss nicht immer Branntwein, Bier oder Sekt sein, gerade bei Jugendlichen sind Mix-Getränke, wie "Flying Hirsch", ein Mix aus Energy-Drink und Jägermeister, oder "Wodka Lemon", ein Gemisch aus Wodka und Bitter Lemon, sehr beliebt. Solche Spirituosen sind allerdings sehr gefährlich, weil der Alkoholgeschmack von anderen Getränken verdrängt und deshalb der Gehalt oft unterschätzt wird, wodurch es immer wieder zu Vorfällen kommt, die eine Einlieferung ins Krankenhaus als Folge haben.

Um die Jugendlichen vor den Folgen des Alkohols zu schützen, kontrolliert die Polizei mit freiwilligen Sozialarbeitern und Angestellten der Suchtbehörde vor allem bei großen Veranstaltungen Jugendliche auf Alkohol.

Die Autoren besuchen die Klasse 9d des Bühler Windeck-Gymnasiums

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