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Fußball oder Tanzen?
Schüler beim Sportunterricht.  Foto: dpa
22.03.2018 - 11:53 Uhr
Von Carlo Meyer und Lennart Vill

Baden-Baden - Trotz des offiziellen Bildungsplans 2016 für das Schulfach Sport, in dem es keine ersichtlichen Unterschiede im Themenbereich von Jungen und Mädchen gibt, gibt es trotzdem häufig große Unterschiede zwischen dem Sportunterricht der Mädchen und Jungen.

Viele Sportlehrer begründen ihre Entscheidung, warum sie unterschiedliche Themengebiete auswählen, damit, dass es den Schülern mehr Spaß macht, und sie ein größeres Interesse am Sportunterricht entwickeln. Viele Schüler wie zum Beispiel Raphael Schenkel (14) meinen, dass sie nicht so ein großes Interesse für die typischen Sportarten des anderen Geschlechtes haben, aber dass sie auch nicht unbedingt die typischen Sportarten des eigenen Geschlechts wie zum Beispiel Fußball beziehungsweise Tanzen ausüben müssen. Manche Schüler wie zum Beispiel Amelie Kugel (14) meinen aber auch, dass sie es besser fänden, wenn beide Geschlechter sowohl die typischen als auch die untypischen Sportarten ausüben. Dazu sollte aber niemand gezwungen werden.

Warum überhaupt die Jungen und Mädchen ab der siebten Klasse getrennt werden, wird damit begründet, dass in diesem Alter die Statur und der Körperbau der Mädchen beziehungsweise Jungen stark auseinander geht und es dadurch zu einem größeren Verletzungsrisiko kommen kann. Außerdem hat der Lehrer einen viel besseren Überblick, kann einen einzelnen Schüler besser fördern und kann besser auf Probleme der Schüler eingehen, wenn die Klasse nur noch halb so groß ist.

Die Autoren besuchen die Klasse 8b der Klosterschule vom heiligen Grab.

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