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Graffiti - Moderne Kunst oder Stadtverschmutzung?
Graffiti - Moderne Kunst oder Stadtverschmutzung?
24.03.2018 - 09:46 Uhr
Von Laurin Zeilinger und Max Bellinghausen

In jeder Stadt sieht man an vielen Stellen Graffitis. Die Einen bewundern es als moderne Kunst, während es die Anderen als Stadtverschmutzung betrachten. Die BT-in-der-Schule-Redakteure Laurin Zeilinger und Max Bellinghausen haben einen Blick auf die Ansichten der Befürworter und Kritiker aus Baden-Baden geworfen.

Sie haben eine Umfrage mit 60 Personen durchgeführt und dadurch deren Meinungen veranschaulicht. An der Umfrage haben Jugendliche (zwölf bis 18 Jahre) sowie Erwachsene teilgenommen. Bei den Jugendlichen sind die Ansichten deutlich zu erkennen, 86 Prozent sehen professionelles Graffiti als moderne Kunst und 14 Prozent als Stadtverschmutzung. Bei den Erwachsenen wiederum sind die Meinungen ziemlich ausgeglichen, 55 Prozent sehen es ebenfalls als Kunst und 45 Prozent als Verschmutzung.

Aber wieso sprayt man in der Stadt und nicht an legalen Orten? Die Sprayer sehen ihre Graffitis nicht nur als reine Kunst, sondern auch als politisches Statement und als ihren eigenen Wiedererkennungswert. Daher sprayen sie an öffentlichen Orten und zeigen damit vielen Menschen ihre Ansichten in Form von kreativer Kunst. Dass viele Menschen dies als schöne und moderne Kunst anerkennen ist absolut nachvollziehbar.

Doch was sind die Gründe, die manche Jugendliche und die Hälfte der Erwachsenen dazu bringen es als Stadtverschmutzung zu empfinden? Es gibt nicht immer Übereinstimmungen mit den politischen Statements der Sprayer und den Menschen aus Baden-Baden. Dazu sind die Städte und auch die Deutsche Bahn verpflichtet, illegale Graffitis zu entfernen. Allein die Bahn in Deutschland kostet das jährlich 50 Millionen Euro und den Städten noch bei weitem mehr. Außerdem werden denkmalgeschützte Gebäude oder auch Fenster besprüht.

Auch wenn die Ansichten des Graffitis im Allgemeinem positiv wahrgenommen werden, möchte niemand ein mit Graffiti beschmutztes Fenster oder eine Hauswand haben. Letztendlich sind beide Ansichten nachvollziehbar, die Sprayer möchten ihre Freiheit der Kunst ausleben und die Kritiker des Graffitis sehen es als unnötige Verschmutzung. Max Bellinghausen und Laurin Zeilinger sind der Meinung, dass politische Meinungen als modernes Kunstwerk positiv empfunden werden sollten und sehen diese gerne. Doch die extreme Menge an Geld, die der Staat alleine für die Entfernung von Graffitis benutzt, hat sie sehr beeindruckt und vom Graffiti ein wenig abgeschreckt.

Die Autoren besuchen die Klasse 10b der Klosterschule vom heiligen Grab.

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