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100 Tage bis zur WM in Russland - Freudenfest oder "Festival der Gewalt"
100 Tage bis zur WM in Russland - Freudenfest oder 'Festival der Gewalt'
03.04.2018 - 10:57 Uhr
Von Max Steimer

Vom 14. Juni bis zum 15. Juli findet in diesem Jahr die 21. Fußball-WM in Russland statt. Knapp 100 Tage vor dem Event des Jahres freuen sich viele Fußballfans riesig, mit Freunden oder der Familie die Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft live zu verfolgen.

Jedoch ist es den meisten Fußballfans zu gefährlich, nach Russland zu fahren und den Weltmeister von 2014 auf dem Weg zur Titelverteidigung zu unterstützen. Viele russische Hooligangruppierungen drohen mit Gewalt auf ausländische Fußballfans. Hooligans sind radikale Anhänger von Vereinen, denen es in erster Linie um Prügeleien und Gewalt geht und nicht um den Fußball an sich. Mit Drohvideos kündigen radikale russische Fans ihre Gewaltbereitschaft an. Sie wollen, dass die WM ein "Festival der Gewalt" wird. Dies wird die russische Regierung zu verhindern wissen.

Seit den schweren Ausschreitungen in Marseille während der Fußball-EM 2016, sind die russischen Hooligans in den Blickpunkt gerückt. Die russische Regierung geht jedoch gegen das Problem energisch vor, da sie sich die für ihr Land so wichtige WM nicht durch ein paar Schläger kaputt lassen will.

Bisher wurden laut Sportminister Mutko knapp 450 Millionen Euro in die Sicherheit von Fans und Spielern investiert. Die meisten Hooligans sind dem russischen Geheimdienst persönlich bekannt. Sie erhalten Hausbesuche von Polizeibeamten und Briefe des Innenministeriums und werden so eindringlich vor Aktionen gewarnt. Es drohen Stadionverbote und hohe Geldstrafen bei Regelverstößen. Sogar vorsorgliche Inhaftierungen sind möglich. Ganze Stadtviertel werden an den Spielstätten der WM zu Fanzonen, in denen besonders viele Sicherheitskräfte stationiert sind.

Beim Confed Cup im vergangenen Jahr konnte die Regierung schon ihre Sicherheitsprogramme gegen die Hooligans erfolgreich testen, da dieses Fußballereignis ebenfalls in Russland stattfand.

So kann man kann zuversichtlich sein, dass auch die WM in Russland friedlich vonstatten geht und ausländische Fans keine Angst vor Übergriffen und Krawallen haben müssen.

Der Autor besucht die Klasse 10b der Klosterschule vom heiligen Grab.

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