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"Freuen uns über jeden Helfer
'Freuen uns über jeden Helfer
03.04.2018 - 11:21 Uhr
Von Celine Himmel

und Daniela Burov

Baden-Baden - Daniela Burov und Celine Himmel aus der Klasse 8a des Bühler Windeck-Gymnasiums wollten mehr über die Arbeit des Tierheims Baden-Baden erfahren. Deshalb waren sie vor Ort und haben ein Interview geführt mit Jessica Reichynek, der Leiterin der dortigen Jugendgruppe.

BT: Wie wird das Tierheim finanziert?

Jessica Reichynek: Das Tierheim ist auf Spenden, Patenschaften und Mitgliedsbeiträge angewiesen, um die Kosten für Futter und Tierarzt zu decken.

BT: Wie läuft eine Vermittlung ab?

Reichynek: Unterschiedlich, bei Hunden werden Interessenten aufgefordert, Zeit mit dem Tier zu verbringen, es auszuführen oder es zur Beobachtung seines Verhaltens einen Tag lang mit nach Hause zu nehmen. Bei Katzen müssen Kontakt und Vertrauen aufgebaut werden, um zu sehen, ob das Tier zur Person passt. Bei Kleintieren wird überprüft, wie die Tiere gehalten werden. Wenn bereits Haustiere vorhanden sind, muss geschaut werden, ob sie sich vertragen. Danach muss ein Schutzvertrag unterzeichnet werden.

BT: Gab es Fälle, in denen Sie das Tier nicht vermitteln wollten?

Reichynek: Ja, wenn wir merken, dass das Tier nicht zu der Person passt oder die Haltung und Lebensumstände nicht artgerecht sind.

BT: Welche Gründe gibt es, ein Tier abzugeben?

Reichynek: Verschiedene, zum Beispiel Allergien, eine Veränderung im Leben wie ein Umzug oder eine neue Arbeit, oder die unüberlegte Anschaffung des Tieres.

BT: Gibt es Tiere, die Sie nicht aufnehmen können?

Reichynek: Ja, giftige Tiere oder Tiere, auf die unser Tierheim nicht ausgelegt ist, zum Beispiel Pferde oder Ziegen. Auch bei Platzmangel können keine weiteren Tiere aufgenommen werden.

BT: Gibt es viele Helfer?

Reichynek: Es gibt einige ehrenamtliche Helfer. Sie spielen mit den Katzen, füttern die Kleintiere oder führen die Hunde aus. Aus versicherungstechnischen Gründen darf man erst ab 18 die Hunde ausführen.

BT: Gibt es Tiere, die besonders lange im Tierheim bleiben?

Reichynek: Natürlich. Besonders scheue Tiere, da sie nicht auf Besucher zugehen oder alte Tiere, weil die Leute sich eher jüngere Tiere wünschen. Bei Hunden lassen sich große Exemplare schwer vermitteln. Es gibt auch Tiere, die schwer verletzt ins Tierheim kommen und erst gesund werden müssen. Manchmal müssen schwer kranke Tiere auch eingeschläfert werden.

BT: Baut man eine Verbindung zu den Tieren auf?

Reichynek: Selbstverständlich, man braucht eine Verbindung zu den Tieren, um sie zu resozialisieren und um mit ihnen arbeiten zu können.

BT: Was macht man in Ihrer Jugendgruppe?

Reichynek: Unsere Jugendgruppe pausiert derzeit. Bei der Jugendgruppe verbringt man Zeit mit den Tieren und lernt, wie man mit ihnen umgeht.

BT: Kann man bei Ihnen ein Praktikum machen?

Reichynek: Ja, wir haben Schülerpraktikumsplätze. Die Plätze sind aber begrenzt.

BT: Wie kann man ehrenamtlicher Helfer werden?

Reichynek: So wie für das Praktikum muss man bei uns anfragen und sich vorstellen. Wir freuen uns über jeden einzelnen Helfer.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 8a des Bühler Windeck-Gymnasiums

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