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Erfolgreicher Leistungssportler - und dann?
Erfolgreicher Leistungssportler - und dann?
09.04.2018 - 10:36 Uhr
Von Jonathan Haus

Was passiert eigentlich mit den Leistungssportlern sobald deren Karriere vorbei ist? Der Schüler Jonathan Haus berichtet über einen Leistungssportler, der in seiner Jugend steil die Karriereleiter als Radsportler hochgeklettert ist, doch dann vollständig aus dem Sport verschwunden ist.

Carmelo Manisco (links im Bild mit weißem Helm), welcher am 25. Mai 1966 in Heidelberg geboren wurde, fing ab seinem 14. Lebensjahr aktiv als Radsportler an. Er trat einem Radsportverein in Leimen bei und lernte dort von seinem Vorbild persönlich. Günther Haritz war zu diesem Zeitpunkt mehrfacher deutscher Meister und holte in früheren Jahren Gold bei den Olympischen Spielen.

Doch wie kommt man auf diesen Sport und wird dazu motiviert, an seine körperlichen Grenzen zu gehen? Diese Frage beantwortete der mittlerweile 51 Jahre alte Italiener schnell und einfach: "Leidenschaft geprägt durch die Familie. Mein sieben Jahre älterer Cousin Vito di tano hatte zu dieser Zeit schon einige regionale Preise gewonnen." Später erlangte er mehrere Titel als italienischer Meister und wurde sogar zweifacher Weltmeister in der Disziplin Querfeldein. "Das hat mich motiviert", so der mehrfache Familienvater.

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war er etwa 18 Jahre jung und hatte schon einige Sponsoren, welche die teure Ausrüstung des jungen Sportlers finanzierten. "Bei den Rennen gewann man dann ab und zu Prämien oder Geschenke. Dies machte die Rennen attraktiver und nebenbei war auch ein schönes Taschengeld dabei. Es hat immerhin für den Führerschein und ein Auto gereicht."

Doch Manisco wollte nicht alleine auf den Radsport setzen und begann schon mit 15 eine Lehre als Raumaussatter, um sich ein zweites Standbein aufzubauen. Doch wieso beendete er die Karriere auf dem Höhepunkt? "Ich hatte die Wahl. Entweder arbeite ich als Radprofi, was ein risikoreicher Beruf ist, oder ich übe meinen gelernten Beruf risikofrei aus. Mir war das Risiko und der Zeitaufwand für den Radsport einfach zu hoch."

Mit 19 Jahren zog sich der junge Mann aus dem Sport zurück und arbeitete zunächst in Deutschland als Angestellter. Doch dies sollte nicht lange so bleiben. Er zog in das Heimatland seiner Eltern und gründete dort eine Firma, welche er fünf lang leitete. Doch in Deutschland waren die Arbeitschancen einfach größer. Somit zog er zurück nach Deutschland und gründete dort eine neue Firma. Mittlerweile wohnt er in der Nähe der Kurstadt Baden-Baden und genießt dort das Leben mit seiner Familie.

Der Autor besucht die Klasse 9a des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums.

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