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Hilfe in Lebenskrisen
Hilfe in Lebenskrisen
09.04.2018 - 11:25 Uhr
Von Lena Doll

und Anna Herrmann

Bühl - Jeder kennt Situationen, in denen man mit flapsigen Kommentaren konfrontiert wird. Oft ist das gar nicht ernst gemeint. Doch was ist, wenn man tatsächlich das Gefühl hat, durchzudrehen, einem alles zu viel wird und man befürchtet, wirklich verrückt zu werden?

Umstände wie zum Beispiel Krankheiten, Schicksalsschläge und Stress können zu Depressionen, Essstörungen oder zu schlimmen Angstzuständen führen. Psychische Erkrankungen kommen häufig vor und verursachen oft jahrelanges Leiden. Sie sind so weit verbreitet, dass beinahe jeder zweite Deutsche mindestens einmal im Lauf seines Lebens psychisch erkrankt.

Psychische Krankheiten liegen, laut einer Statistik der Krankenkassen, an zweiter Stelle bei den Abmeldungen vom Arbeitsplatz. Diese Krankheiten lassen sich meist gut ambulant, psychotherapeutisch und medikamentös behandeln, manchmal ist aber auch ein Klinikaufenthalt nötig.

Das Klinikum Stuttgart ist eingerichtet für psychische, sozialpsychische Fälle und Psychotherapie. Wenn man aber in keine Klinik gehen möchte oder sich nicht traut, kann man sich auch per E-Mail oder telefonisch beraten oder helfen lassen. Man kann dies bei der Deutschen Depressionshilfe tun, die erreichbar ist per E-Mail: info@deutsche-depressionshilfe.de oder unter (0341)9724486.

Es ist wichtig, jedoch zugleich auch schwierig, zu erkennen, wann man Hilfe von außen braucht. Deshalb sollten Außenstehende, wenn ihnen etwas auffällt, sofort handeln und zum Beispiel durch Gesprächsbereitschaft weiterhelfen. Früher war dies anders, man wurde fast schon wie ein Tier behandelt und musste zum Beispiel in einem "Hamsterrad" laufen. Heutzutage hat sich das zum Glück geändert, doch immer noch sind psychische Erkrankungen ein Tabuthema.

Was passiert nun wirklich, wenn man in eine Klinik geht? Wird man wie in Horrorfilmen in einer Zwangsjacke in einem leblosen, grauen Raum alleine gelassen? Nein, natürlich nicht! Kliniken sind nicht leblos und man wird nicht alleine gelassen, es gibt speziell ausgebildete Ärzte, mit denen man über seine Erkrankung reden kann.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 8a des Bühler Windeck-Gymnasiums

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