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Trotz sehr guter Perspektiven
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09.04.2018 - 11:26 Uhr
Von Elias Klönne

Bühl - An der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft gibt es in der Elektrotechnik zu wenige Studenten; dabei haben Elektroingenieure hervorragende Berufschancen.

An der größten Hochschule von Baden-Württemberg für Angewandte Wissenschaften gibt es bereits Studentenmangel. Im Wintersemester 2017 waren nur ungefähr 8200 Studierende eingeschrieben. Ein Interview mit Alfons Hermann Klönne, Professor an der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft, zeigt, dass dies hauptsächlich auf neue Modefächer zurückzuführen ist.

Dabei ist aus seiner Sicht gerade die Elektrotechnik ein sehr interessantes, zukunftsweisendes und modernes Fachgebiet.

Mit dem Begriff "Elektrotechnik" wird diejenige Ingenieurswissenschaft gemeint, die sich mit der Entwicklung und Forschung von elektronischen Geräten wie Smartphones oder Scheinwerfern befasst. Diese Geräte basieren, zumindest teilweise, auf einer elektronischen Energiequelle, wie zum Beispiel auf einer Batterie.

BT: Herr Klönne, warum gibt es so wenige Studenten der Elektrotechnik an der Hochschule Karlsruhe?

Alfons Hermann Klönne: Leider interessieren sich immer weniger junge Leute für ein technisches Studium, wobei die Elektrotechnik ein spannendes und zukunftsweisendes Thema ist. Man denke zum Beispiel an die Elektromobilität oder an die Digitalisierung. Ein Grund kann die Demografie sein, aber vielleicht liegt es auch daran, dass es viele andere Modefächer gibt. Fakt ist, dass nirgendwo die Berufschancen so gut sind wie in der Elektrotechnik. Unsere Absolventen können sich den Arbeitsplatz quasi aussuchen.

BT: Ist das Studium der Elektrotechnik nicht schwer?

Klönne: Es stimmt, dass die Elektro- und Informationstechnik ein anspruchsvolles Thema ist. Dazu gehören zum Beispiel die Mathematik und viele weitere Kernfächer. Aber die Hochschule Karlsruhe bietet auch sehr viele Unterstützungsangebote wie zum Beispiel das Studium in halber Geschwindigkeit oder unser Nachhilfezentrum. Wenn jemand wirklich Interesse hat und Fleiß zeigt, wird sie oder er das Studium auch mit großer Wahrscheinlichkeit schaffen.

BT: Wie gut ist der pädagogische Standard?

Klönne: Wir tun sehr viel für gute Vorlesungen und Laborpraktika. An der Hochschule Karlsruhe findet der Unterricht in überschaubaren, kleinen Gruppen statt. Der Professor oder die Professorin kennt seine oder ihre Studierenden. Wir haben einen persönlichen Kontakt und keine Massenveranstaltung wie an der Uni. Wir kümmern uns sehr um eine gute Lehrdidaktik.

Der Autor besucht die Klasse 8a des Bühler Windeck-Gymnasiums

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