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Neues Kursstufenkonzept in Baden-Württemberg
Neues Kursstufenkonzept in Baden-Württemberg
19.02.2019 - 10:06 Uhr
Von Julian Baader

Baden-Baden - Das Kultusministerium hat ein neues Konzept für die Kursstufen der jetzigen zehnten Klassen vorgestellt. Dieses soll den Schülern mehr Wahlmöglichkeiten und eine bessere Vorbereitung auf das Studium oder ihre Ausbildung bieten. Das teilt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in einer Pressemitteilung mit.

Hierzu gibt es anstelle der fünf bisher vierstündigen Kernfächer jetzt drei fünfstündige Leistungsfächer. Diese werden dann im schriftlichen Abitur geprüft. Die anderen Fächer werden als Basisfächer entweder dreistündig (Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen und Naturwissenschaften) oder zweistündig angeboten. Aus diesen Basisfächern dürfen sich die Schüler unter Berücksichtigung bestimmter Vorgaben zwei Fächer für ihre mündliche Prüfung auswählen.

Durch die Reduktion der Fächer mit erhöhtem Anforderungsniveau werden die durch die Kultusministerkonferenz festgelegten Vorgaben erfüllt, deren Ziel eine bessere Vergleichbarkeit der Abschlüsse in ganz Deutschland ist, heißt es weiter.

Mit dieser Reform soll zugleich erreicht werden, dass den individuellen Begabungen der Schüler Rechnung getragen wird. Sie haben in den Leistungsfächern durch die zusätzliche Stunde die Möglichkeit, sich auch mit komplexeren Themen auseinanderzusetzen.

Ein Vorteil für die Schüler, die entweder im sprachlichen oder naturwissenschaftlichen Bereich besonders begabt sind, ist, dass sie sich bei der Abiturprüfung auf einen der beiden Bereiche beschränken können, wie der Schüler Jonas Engels (15) erfreut feststellt. Zusätzlich wird jeder Schüler weiterhin im Abitur in Deutsch, Mathematik und einer Gesellschaftswissenschaft geprüft - je nach Kurswahl schriftlich oder mündlich.

Dass die Schüler nicht mehr dazu verpflichtet sind, in Mathematik und in Deutsch ins schriftliche Abitur zu gehen, "wird einigen Schülern entgegenkommen", so die Schulleiterin des Windeck-Gymnasiums Andrea Körner. Sie geht davon aus, dass die Schüler von der Reform sowohl bei den Abiturprüfungen als auch während ihrem späteren Berufsleben profitieren werden.

Der Autor besucht die 10a der Klosterschule vom Heiligen Grab.

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