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Was hat es mit dem geschredderten Bild auf sich?
Was hat es mit dem geschredderten Bild auf sich?
19.02.2019 - 10:06 Uhr
Von Fynn Ulrich

Baden-Baden - Banksy, dieser Name, welcher gerade in letzter Zeit durch die Medien ging, dürfte den meisten bekannt sein. Der britische Straßenkünstler ist vor allem durch seine Graffiti-Werke bekannt geworden. Nun stand er aber wegen eines während einer Auktion geschredderten Bildes im Rampenlicht, aber was hat es damit auf sich? Das geschredderte "Balloon Girl" (Ballonmädchen) von 2002 gehört zu den bekanntesten Werken, welche Banksy bisher erstellt hat. Ein Exemplar dieses Bildes wurde am 5. Oktober vergangenen Jahres in dem Auktionshaus "Sotheby's" zur Versteigerung angeboten.

Unmittelbar nachdem das Bild für eine Summe von 1,18 Millionen Euro an eine anonyme deutsche Kunstsammlerin verkauft wurde, geschah es, ein im Rahmen verbauter Schredder wurde aus dem Publikum über eine Fernbedienung aktiviert und schredderte das Bild zur Hälfte, bevor der Schredder von selbst stoppte, was, wie Banksy selbst in "Shredding the Girl and Balloon - The Director's half cut" behauptet nicht der Plan gewesen wäre. Der Plan wäre gewesen, das Bild vollständig zu zerstören, um gegen private Kunstsammler zu protestieren, da er selbst der Meinung ist, Kunst müsse für alle zugänglich sein. Dass der Schredder während der Zerstörung des Bildes aussetzte und die eine Hälfte unbeschadet blieb, könne er sich selbst nicht erklären, in den Proben habe es immer einwandfrei funktioniert. Die Idee der frei zugänglichen Kunst drückte Banksy bisher immer sehr erfolgreich aus, da ein Großteil seiner Werke auf den Straßen der Welt an Wände gesprüht wurde. Das Bild wird nun als Dauerleihgabe an die Staatsgalerie Stuttgart gehen, wo es dann ab März 2019 für jeden die Möglichkeit geben wird, sich das "Balloon Girl" anzusehen.

Warum nun trotz all der scheinbar erfolgreichen Proben nur die Hälfte des Bildes zerstört werden konnte, bleibt wohl ungeklärt, doch erklärte sich die Käuferin des Bildes wohl bereit den Rahmen des Bildes untersuchen zu lassen, um sicher zu gehen, dass nicht durch einen versteckten Mechanismus der Rest des Bildes vernichtet würde.

Der Autor besucht die 10a der Klosterschule vom Heiligen Grab.

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