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Selbstexperiment: Eine Woche kein Plastikkonsum
Selbstexperiment: Eine Woche kein Plastikkonsum
25.02.2019 - 15:13 Uhr
Von Melanie Wagner und Sophie Maja Schulz

Baden-Baden - Eine Woche ohne Plastik, geht das? Das haben wir uns auch gefragt und einen Selbstversuch gestartet. Unser Ziel war es, eine Woche ohne Plastikkonsum zu bewältigen. Am Samstag begannen wir unseren Wocheneinkauf zu planen. Dabei haben wir schnell gemerkt, dass viele Lebensmittel und Alltagsgegenstände in Plastik verpackt sind.

Danach haben wir uns etwas näher informiert, welche Produkte es ohne Kunststoffverpackungen gibt. Dabei haben wir einige Alternativen, wie zum Beispiel Shampoo (Festes Shampoo), Duschgel (Kernseife), Deo (Deostein) und Zahnbürste (Bambuszahnbürste) gefunden. Außerdem haben wir herausgefunden, dass es "Unverpackt Läden" gibt. In diesen kann man diese und viele weiteren Produkte zu fairen Preisen kaufen. "Unverpackt Läden" sind Läden, die ihre Ware nach Möglichkeit regional und in großen Mengen kaufen, um möglichst viel Verpackungsmüll einzusparen.

"Unverpackt Läden" findet man in größeren Städten wie zum Beispiel in Karlsruhe. Der "Unverpackt Laden" existiert dort schon seit drei Jahren und wird von den Menschen auch sehr gut angenommen. Das haben wir auch an der regen Kundschaft gemerkt, als wir dort waren. Wir waren sehr erstaunt, dass es eine so große Auswahl an verschiedenen Produkten gibt. Von Putzmittel über verschiedene Mehlsorten. Probleme findet man, wenn es darum geht, verderbliche Lebensmittel plastikfrei zu verpacken. Viele Discounter bieten jedoch auch an, beispielsweise Fleisch in einer mitgebrachten Dose einzupacken, um die Plastikverpackung zu vermeiden. Für uns gab es nur wenige Veränderungen, wie zum Beispiel unser Trinken für die Schule in einer Glasflasche und unser Essen in einer Butterbrottüte mitzunehmen.

An die Umstellung der Körperpflege haben wir uns schnell gewöhnt. Wir mussten auch auf ein paar Sachen verzichten, da es dazu keine plastikfreie Alternative gibt. Verzichten mussten wir unter anderem auf Kosmetik und Süßigkeiten, da es dazu keine oder keine besonders guten Alternativen wie zum Beispiel Glas oder Papierverpackungen gab. Süßes hat man auch in dem "Unverpackt Laden" gefunden, aber leider nur eine kleine Auswahl. Ein weiterer Punkt sind Medikamente, auf die man nicht verzichten kann. Bei Medikamenten ist ebenfalls alles in Plastik eingepackt, da es in diesem Bereich auch besondere Vorschriften zum Thema Haltbarkeit und Ähnlichem gibt. Während unserem Selbstexperiment gab es wie oben schon genannt für uns keine weiteren oder größeren Veränderungen und an die kleineren wie zum Beispiel dem konsumfreien Einkauf und die Körperpflege haben wir uns schnell gewöhnt. Wir waren auch sehr von den Alternativen begeistert, da die Alternativen auch sehr umweltbewusst sind. Ein Paar der Alternativen werden wir weiter nutzen, da sie uns wirklich nachhaltig begeistert haben und auch, um unseren Plastikkonsum in der Zukunft so gering wie möglich zu halten. Wir blicken auf eine erfolgreiche und interessante Woche zurück, dennoch ist zu erwähnen, dass wir nicht auf alles Plastik in unserem heutigen Zeitalter verzichten können, aufgrund zu weniger Alternativen für Plastik. Nachdem wir am darauf folgendem Samstag unser Experiment beendet haben, sind wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass auch kleine Gesten, wie zum Beispiel eine Stofftasche statt einer Plastiktüte, zu einer großen Veränderungen führen können. Für die Zukunft würden wir uns wünschen, dass es mehr Alternativen gibt um auch die letzten Lücken der plastikfreien Wirtschaft decken zu können.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 8b der Klosterschule vom Heiligen Grab.

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