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Tierheim: Hölle oder letzte Chance?
Tierheim: Hölle oder letzte Chance?
25.02.2019 - 15:40 Uhr
Von Pauline Röthig



und Laney Jung

Baden-Baden - Viele Tiere werden ausgesetzt oder misshandelt. Nicht selten landen sie im Tierheim und hoffen auf ein neues Zuhause. Sie sind bei ihrer Ankunft gestresst, verängstigt und nicht selten in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. Gerade deshalb ist es wichtig, dass sich liebevolle Menschen um die bedürftigen Lebewesen kümmern.

Eine solche Person ist Saskia Joeres. Sie arbeitet im Tierheim Rastatt, das sich mit fünf weiteren Angestellten um die Versorgung der Tiere kümmert.

Joeres erzählt, dass sich aktuell 66 Tiere im Tierheim Rastatt befinden. 16 davon sind Hunde, es gibt 24 Katzen und weitere 33 Kleintiere. Eigentlich ist erst im Frühjahr Hochsaison im Tierheim, dann wenn die Weibchen gerade die Kleinen zur Welt bringen. Aber die Hundeboxen sind schon jetzt voll. Die Mitarbeiter hoffen, dass sie die vermittlungsbereiten Tiere bald in die sicheren Hände eines liebevollen neuen Besitzers übergeben können.

Hunde werden meist schon nach wenigen Monaten vermittelt, sagt Saskia Joeres. Manche bleiben aber auch mehrere Jahre. Dies ist zwar nicht optimal, aber den Tieren geht es im Tierheim wesentlich besser als auf der Straße. Das Tierheim ist die letzte Chance für die Tiere, ein liebevolles Zuhause zu finden. Unerzogene Hunde werden trainiert, um bessere Vermittlungschancen zu haben. Für Hunde, die nach mehreren Jahren nicht vermittelt wurden, gibt es den sogenannten "Hundeaustausch". Zwei Tierheime tauschen jeweils einen Hund gegen einen anderen ein, um zu sehen, ob in der neuen Umgebung der richtige Hundehalter zu finden ist.

Saskia Joeres erzählte außerdem, warum sie sich für eine Arbeit im Tierheim entschieden hat. Nach dreijähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Tierheim Rastatt habe sie gemerkt, dass dies ihre Berufung sei.

Um solche Menschen wie Saskia Joeres zu unterstützen, wäre es von Vorteil, wenn sich mehr Menschen darüber Gedanken machen würden, zu helfen. Futter- und Geldspenden sind in vielen Tierheimen willkommen. Wer sich entschließt, ehrenamtlich mitzuhelfen, kann sich jederzeit an das nächstgelegene Tierheim wenden.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 8b der Klosterschule vom Heiligen Grab.

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