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Persönlicher Beitrag zur Weltverbesserung
Persönlicher Beitrag zur Weltverbesserung
26.02.2019 - 15:19 Uhr
Von Pauline Roth



und Ella Knopf

Baden-Baden - Weltverbesserung ist ein sehr übergreifender Begriff und vielen liegt er fern, doch in Wahrheit kann jeder einzelne einen bedeutenden Teil dazu beitragen. Nicht nur die Politik ist für eine bessere Welt ohne Umweltverschmutzung und Klimakatastrophen verantwortlich, jeder persönlich kann helfen, ohne auf Luxus zu verzichten.

Elf Tonnen CO2 produziert jeder Deutsche jährlich, was elf Mal zu viel ist, um den Klimawandel zu verhindern. Diese hohe Zahl entsteht vor allem durch den persönlichen Luxus, den wir uns leisten. Das ist ein Grund, weshalb die Schülerinnen, Ella Knopf (14) und Pauline Roth (14), einige Punkte zusammen mit Klassenkameraden, Lehrern und Teams des Nationalparks Schwarzwald gesammelt haben, die sich einfach verwirklichen lassen und unseren persönlichen Wohlstand nicht wirklich mindern:

Weniger Plastik kaufen und verbrauchen: Tüten, Flaschen und Becher mehrmals verwenden; Produkte ohne Verpackung wählen (zum Beispiel Tomaten); darauf achten, weniger in Plastik verpackte Dinge zu konsumieren, und unnötige Einwegprodukte aus dem Alltag verbannen (zum Beispiel Strohhalme, Plastikbesteck oder -geschirr).

Müll reduzieren, indem man Supermarkt- oder Papiertüten erneut benutzt (Brotboxen anstatt Plastikfolien); den Kaffee oder Tee aus eigenen Flaschen trinkt; kein Essen wegwirft und auch Müll wegräumt, den man nicht selber verursacht hat.

Mülltrennung beachten. Plastik zu Plastik, Papier zu Papier, Glas zu Glas und so weiter. Und wer sich bei der Mülltrennung nicht sicher ist, kann es vielerorts nachlesen.

Strom und Wasser sparen, indem man beim Kauf von elektronischen Geräten den Energiewert beachtet; solche Geräte ausschaltet (anstatt im Stand-by-Modus lässt); LED- Lampen und Lichter verwendet und ausmacht, wenn sie nicht benötigt werden; Wasserhähne abdichtet; die Spül- und Waschmaschine immer ganz füllt und im Öko-Programm laufen lässt; Hände mit kaltem und Wäsche mit warmem, statt heißem Wasser wäscht; mit einem Deckel auf dem Topf kocht; den Kühlschrank nicht in die Nähe vom Backofen stellt; die Räume nicht überheizt.

Öko-Strom von unabhängigen Anbietern benutzen. Oder sind ihre Lampen dunkler, wenn Sie diesen verwenden?

Öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad nutzen, denn diese fahren Sie meist ganz in die Nähe Ihres Ziels, ohne dass zusätzliche Umweltverschmutzung entsteht.

Weniger Flüge und Kreuzfahrten buchen und vor allem kurze Distanzen mit dem Zug überbrücken. Wer dennoch nicht auf Flüge oder Schifffahrten verzichten möchte, kann sich beim WWF (World Wide Fund For Nature) informieren, wie man sein Reiseziel auch ohne Umweltverschmutzung erreichen kann.

Tiere und Natur schützen, indem man weniger, aber besseres Fleisch ist; keine Essensreste wegschmeißt, sondern weiterverarbeitet; unnötige Werbekataloge abbestellt und Papier spart (Öko-Druck, Fehldrucke sind Schmierpapier); Öko- Tannenbäume kauft; an Silvester nichts oder weniger böllert; Tiere in ihrem Lebensraum respektiert (Hunde an die Leine nehmen, Menschen auf dem Weg bleiben, weniger Ski und Snowboard fahren) und regionale, saisonale Produkte kauft.

Dies alles sind Punkte, die von hoher Bedeutung sind und die jeder in seinem Alltag umsetzen kann. Vor allem wenn es darum geht, selber effektiv dem Klimawandel etwas entgegen zu setzten. Viele dieser Möglichkeiten findet man auch bei zertifizierten Seiten wie WWF und Greenpeace, die auf ihrer Homepage noch viele weitere Punkte aufgelistet haben.

Auch wenn jeder nur einen kleinen Teil beitragen kann, zusammen werden sie ein Großes.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 9a des Markgraf-Ludw ig-Gymnasiums.

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