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Ballett der Volksschauspiele wird immer besser
Ballett der Volksschauspiele wird immer besser
07.03.2019 - 10:58 Uhr
Von Charlotte Friedl, Jessica Jung, Kristina Koch, Luise Münchgesang



und Franziska Seidel

Ötigheim - Bald ist es wieder soweit und die diesjährige Saison der Volksschauspiele Ötigheim startet. Die Aufführungen sind jedes Jahr ein Ereignis, denn es werden viele bekannte Stücke mit Tanz, Gesang und Schauspiel auf einer historischen Bühne, die bereits seit 1906 existiert, dargestellt. Die Freilichtbühne wird häufig auch Tellplatz genannt, da das erste dort aufgeführte Stück "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller war. Man sagt, dass sich damals fast das gesamte Dorf zusammengetan habe, um dieses Stück auf die Beine zu stellen.

Durch Vergrößerungen und Anbauten ist der Tellplatz heute die größte Freilichtbühne Deutschlands mit Platz für etwa 4 000 Zuschauer.

Zu den rund 120 Tänzerinnen und Tänzern der Volksschauspiele gehören Erwachsene und Kinder ab dem vierten Lebensjahr. Die Ballettgruppen haben sich über die Jahre nicht nur in der Anzahl, sondern auch in ihrer Art erweitert: Es wurde zum Beispiel eine Früherziehung und der Spitzentanz eingeführt.

Durch die Möglichkeit, mehrmals in der Woche trainieren zu können, wird die Qualität des Balletts immer besser. Zurzeit gibt es elf Gruppen, darunter auch eine Modern-Dance Gruppe. Die Gruppen werden von den beiden Ballettlehrern Julia Krug und Andrei Golescu trainiert. Julia Krug ist seit 2003 in Ötigheim aktiv, davor war sie in einer Tanzschule in Karlsruhe tätig. Andrei Golescu ist Tanzpädagoge und Ballettmeister, der eine eigene Tanzschule in Karlsruhe besitzt. Die Tänzer werden unterstützt durch Gesang der Ötigheimer Chöre unter der Leitung von Maria Bagger. Das ganze Jahr über laufen die Proben der Aktiven für die anstehenden Auftritte.

Jedes Jahr gibt es vier verschiedene Stücke: Ein Familienstück (das ist das Hauptstück), das für alle Altersklassen geeignet ist, ein Kinderstück, das immer besonders gut ankommt, ein Balletthighlight mit Spitzentanz und ein reines Schauspiel. Dieses Jahr wird als Familienstück "Münchhausen" aufgeführt, als Kinderstück "Der gestiefelte Kater", als Balletthighlight "Festliches Konzert" und als reines Schauspiel "Die Räuber". Bei dem diesjährigen Kinderstück gibt es sogar Livemusik von einer Band, und es tanzen etwa 90 Mädchen und Jungen mit, eine wahre Rekordzahl.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 9 b des Ludwig-Wilhelm-Gymnasium Rastatt.

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