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Stinkwanzenplage findet kein Ende
Stinkwanzenplage findet kein Ende
11.03.2019 - 17:04 Uhr
Von Lara Späth und Fiona Fritz

Bühl - Die marmorierten Baumwanzen krabbeln entweder noch an der Hauswand oder sind schon in die Wohnung eingedrungen. Durch die Hitzewelle im Sommer haben sich die Stinkwanzen extrem vermehrt.

In den Wohnungen suchen sie nach Wärme, denn die Krabbeltiere sind eigentlich ein anderes Klima gewohnt. In einem Interview mit Franziska Wolf, einer Biologielehrerin vom Windeck-Gymnasium, erfahren wir, dass die Wanzen ursprünglich aus asiatischen Ländern mit warmfeuchtem Klima stammen, wie beispielsweise China. Die Krabbler nisten sich in Containerschiffen, die Holz transportieren, ein, und kommen so über den Ozean nach Europa.

Das Problem der Stinkwanzenplage ist, dass sie hier nicht genug Fressfeinde haben und sich so problemlos vermehren können.

Alle sechs bis sieben Wochen legt das Weibchen rund 30 Eier an dunklen und geschützten Orten unter Blättern oder Sträuchern. Nach sieben Wochen sind die geschlüpften Nymphen geschlechtsreif. Wie Wolf berichtet, pflanzen sie sich am liebsten im Warmen fort. Da die warme Periode durch den Klimawandel früher beginnt und länger andauert, entstehen in einem Jahr statt ein bis zwei sogar zwei bis drei Generationen. Und da die Winter immer wärmer werden, kann eine Stinkwanze über ein Jahr alt werden. Die Biologielehrerin berichtet außerdem, dass die kleinen Tierchen sich von Obst und anderen Pflanzen ernähren.

Vom Töten durch Zerdrücken oder Jagen der Wanzen ist abzuraten, da sonst üble Gerüche entstehen.

Um Stinkwanzen von seiner Wohnung fernzuhalten, empfiehlt Wolf, nur kontrolliert zu lüften - das heißt abends, wenn das Licht aus ist oder Insektengitter an die Fenster anzubringen. Mit Essig kann man die Wanzen auch gut loswerden, da sie sehr aufdringliche Gerüche meiden.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 9d des Bühler Windeck-Gymnasiums

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