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Cannabis als Medizin
Cannabis als Medizin
11.03.2019 - 17:14 Uhr
Von Horia Bogdea

Bühl - In 2017 wurde die Nutzung von manchen Drogen als verschreibungspflichtiges Medikament in Deutschland erlaubt. Diese umstrittene Entscheidung hat viele zu der Fragen gebracht: Sollen Drogen überhaupt in der Medizin eingesetzt werden und sind sie sicher genug für eine Massennutzung?

Obwohl die Nutzung erlaubt wurde, kommen Drogen nur selten oder gar nicht als Medizin zum Einsatz. Das Problem ist, dass die Wirkungsweisen von Drogen wie Cannabis trotz vieler Forschungen nach wie vor unklar sind. Nach mehr als 15 Studien ist alles, was man über Cannabis sicher sagen kann, dass es Personen über 25 Jahren bei Nervenschmerzen helfen kann. Auch viele Nebenwirkungen sind ein sehr großes Fragezeichen.

Im 19. Jahrhundert wurde Cannabis in weiten Teilen der Welt als Medizin für viele Krankheiten benutzt. Auch wenn keine klaren Beweise vorliegen, so scheint heute klar zu sein, dass die Droge helfen kann bei Krankheiten wie chronischen Schmerzen, depressiven Störungen und ADHS.

Eine sehr große Sorge von Eltern ist, dass, wenn Drogen legal ausgegeben werden, ihre Kinder einfacher an diese Substanzen kommen. Aber bei Untersuchungen der medizinischen Fakultät der Brown-Universität in den USA wurde herausgefunden, dass bis jetzt die medizinische Ausgabe der Drogen keinen Einfluss hat auf dem Cannabiskonsum der Jugendlichen.

Der Autor besucht die Klasse 8c des Bühler Windeck-Gymnasiums

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