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Realismus unter der Haut
Realismus unter der Haut
11.03.2019 - 17:20 Uhr
Von Natalie Seifried, Alessia Huber, Maralie Bennicke



und Nela Seebacher

Bühl - Rihanna, Lady Gaga oder Dwayne Johnson: Sie alle tragen verschiedenste Motive auf der Haut. Von komplizierten Muster über klassische Sterne-und Blumenpattern bis hin zu Instrumenten. Aber aus welchen Gründen?

Aus einer Studie der Universität Leipzig aus dem Jahr 2017 geht hervor, dass jeder fünfte Deutsche ein Tattoo hat. Die Tendenz ist steigend mit rund 19 Prozent seit den letzten zehn Jahren alleine bei den Frauen im Alter von 25 bis 34 Jahren.

Nach Auskunft des Tattoo Studio Bühls stellt dieser Trend für einen Großteil der Tätowierten eine Mode- und Körperschmuckoption dar. Für andere jedoch haben ihre Tattoos einen emotionalen Wert.

Davon hängt auch die jeweilige Motivwahl ab. Besonders beliebt sind Mandalas. Die "Königsdisziplin" des Tätowierens ist aber der Realismus, der durch seine fotoähnliche Wirkung bekannt ist.

Klassiker wie Anker, Schriftzüge und Blumen haben sich schon zu früheren Zeiten durchgesetzt. So hat der Anker als Motiv seinen Ursprung in der Seefahrt.

Auch in der Unterwelt sind Tätowierungen schon lange ein Statussymbol. Durch diesen Ursprung gelten Tätowierte oft als ungebildet oder als unseriös. Viele Leute hegen Vorurteile gegenüber den Menschen, die diesem Trend folgen.

Auf die Frage hin, ab welchem Alter man sich tätowieren lassen dürfe, antwortete ein Teammitglied des Tattoo-Studio Bühls: "Es gibt zwar kein richtiges Gesetz dafür, jedoch kann man sich schon mit 16 Jahren ein Tattoo stechen lassen. Dabei begibt man sich in eine gesetzliche Grauzone. Deshalb tätowieren gute Studios erst ab 18 Jahren."

Bevor man sich ein Tattoo stechen lässt, sollte man es sich gut überlegen, da Tattoos auch Nachteile im Berufsleben mit sich bringen können, obwohl die Vorurteile nicht mehr als Begründung genannt werden dürfen. Doch gibt es genug Berufsfelder, bei denen Tattoos keine Rolle spielen oder auch abgedeckt akzeptiert werden. Schließlich wächst die Anzahl der Tätowierten immer weiter.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 9c des Bühler Windeck-Gymnasiums

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