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"Wir haben einen guten Zusammenhalt"
'Wir haben einen guten Zusammenhalt'
11.03.2019 - 17:21 Uhr
Bühl - Seit diesem Schuljahr hat das Windeck-Gymnasium Bühl eine neue Leiterin: Andrea Körner. Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit gilt es, größere Projekte zu bewältigen - allen voran die anstehende Sanierung des Gymnasiums. Mit der Rektorin unterhielten sich die beiden Neuntklässlerinnen Annalena Müller und Cara Rauber.



BT: Frau Körner, wollten Sie schon von klein auf Lehrerin beziehungsweise Direktorin werden?

Andrea Körner: Ja, das woll te ich tatsächlich. Ich bin wahnsinnig gerne in die Schule gegangen und habe schon in der Grundschulzeit jedem von meinem Berufswunsch erzählt. Meine Grundschullehrerin hat mich häufig auf Botengänge ins Rektorat geschickt. Damals habe ich mich schon sehr für Vertretungspläne interessiert, wollte Lehrerin am Gymnasium werden und etwas mit diesen Vertretungsplänen machen.

BT: War es von Anfang an Ihr Ziel, als Sie auf diese Schule kamen, Direktorin zu werden?

Körner: Als ich im Jahr 2000 hier an die Schule gekommen bin, war es sicherlich nicht mein Ziel, Schulleiterin zu werden. Dennoch wollte ich schon früh eine verantwortungsvolle Position übernehmen und ich habe mich auch früh sehr engagiert. Zuerst war ich drei Jahre im Schulleitungsteam als Abteilungsleiterin, dann drei Jahre stellvertretende Schulleiterin und jetzt Schulleiterin.

BT: Was hat Sie dazu gebracht, Direktorin zu werden?

Körner: In meiner Zeit als stellvertretende Schulleiterin hatte ich die Möglichkeit, einen genaueren Einblick in die Aufgaben einer Schulleiterin zu bekommen. Ich durfte Bruno Bangert, meinem Vorgänger, bei seiner Arbeit über die Schulter schauen und war auch bei vielen Gesprächen dabei. Dies war ein ausschlaggebender Grund für meine Entscheidung.

BT: Gibt es Unterschiede zwischen dem Beruf der stellvertretenden Schulleiterin und dem Beruf der Schulleiterin?

Körner: Ja, ganz deutlich: Als stellvertretende Schulleitung kümmerte ich mich eher um Organisations- und Verwaltungsangelegenheiten. Als Schulleiterin führe ich sehr viele Gespräche mit Schülern, Eltern oder Lehrern. Damit ist auch verbunden, Konflikte zu lösen, die Schule zu leiten und ganz zentrale Entscheidungen zu treffen.

BT: Was war für Sie dieses Schuljahr die beste Erfahrung?

Körner: Ich fand unseren Festakt zum Abschluss unseres Jubiläumsjahres im November sehr gelungen. Ansonsten macht es mich sehr glücklich, wenn ich in Klassen komme und das Gefühl habe, dass ein gutes Miteinander zwischen Schülern und Lehrern besteht. Ich gehe oft aus dem Unterricht oder Vertretungsstunden und denke, was wir für nette Schüler haben. Und auch im Kollegium haben wir einen guten Zusammenhalt: In Notfallsituationen springen füreinander ein. Gegenseitiger Respekt und ein gutes Miteinander sind mir sehr wichtig und ich habe auch das Gefühl, dass uns das am Windeck-Gymnasium gut gelingt.

BT: Finden Sie die Schulsanierung notwendig?

Körner: Ja, ich halte es für dringend notwendig, dass die Schule renoviert wird. Die energetische Bilanz des Schulhauses ist ziemlich schlecht. Wir haben zum Beispiel Nachtspeicheröfen, deren Temperatur sich nicht regulieren lässt. Auch die Elektrik ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, und insgesamt kann man noch einiges tun, damit wir uns im Schulgebäude wohler fühlen.

BT: Was wird die größte Veränderung an der Schule sein?

Körner: Ich glaube, die Renovierung wird einiges an Änderungen bringen. Dann gibt es auch einige Neuerungen, die vonseiten des Kultusministeriums auf uns zukommen, zum Beispiel die Oberstufen-Reform. Und durch die Digitalisierung, die Benutzung von Beamern und Visualizern, verändert sich auch das Unterrichten.

BT: Wann bekommt das Windeck den versprochenen Wasserspender?

Körner: Ich hoffe bald, weswegen ganz oben auf meiner To-Do-Liste steht, nochmal bei der Stadt nachzuhaken.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 9d des Bühler Windeck-Gymnasiums.

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