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Leicht zu umgehen
Leicht zu umgehen
11.03.2019 - 17:23 Uhr
Von Jonas Meier



und Bastian Komotzki

Bühl - Viele Kinder können sich frei auf Youtube bewegen. Einige Eltern wissen nicht, welche Gefahren sich auf der Plattform verbergen. Zum Beispiel können die Kinder sich sehr leicht Zugriff auf nicht altersgerechte Inhalte verschaffen. Es ist wichtig, dass sich Eltern informieren und aufpassen, was ihre Kinder im Internet treiben, sonst können sie mit wenigen Klicks auf nicht jugendfreien Videos landen.

Probleme sind die zahlreichen Rap-Videos mit prägnanten Ausdrucksweisen, aber auch Videos von Youtubern mit negativ auffallendem Verhalten und nicht bedachter Wortwahl. Jedoch tragen nicht nur diejenigen Schuld, die ihre Videos veröffentlichen, sondern auch Youtube selbst, da es keine zuverlässige Altersbegrenzung gibt und die besagten Videos zudem oft auf der Startseite angepriesen werden.

Falls zum Beispiel eine Alterssperre für ein Video vorhanden ist, kann man sie schon durch leichtes Abändern des Links umgehen. So wünschen sich viele Eltern, dass Youtube zuverlässigere und bessere Altersbegrenzungen einführt.

Ein großes Problem ist auch, dass man auf Youtube jegliche Videos ohne Anmeldung mit einem verifizierten Konto anschauen kann. Eine sehr hilfreiche Maßnahme gegen diese Probleme ist das Aktivieren des Jugendschutzes. So können Eltern möglicherweise anstößige Videos für ihre Kinder sperren, sodass diese sie nicht anschauen können.

Möchten Eltern nachverfolgen, wo sich ihre Kinder auf Youtube bewegen, ist ein Familienaccount zu empfehlen. Das macht es für Eltern möglich, alle Aktivitäten einzusehen.

Ein weiterer Tipp ist das ausschließliche gemeinsame Anschauen von Videos. Wer aber hierfür keine Zeit hat, kann seinem Kind Plattformen wie "Youtube Kids" oder "KIKA-Player" zeigen. Dort sind nur für Kinder bestimmte Serien vorhanden, wie Bob der "Baumeister" oder "Das Sandmännchen". Diese zusätzlichen Plattformen muss man jedoch separat im jeweiligen Appstore des Geräts herunterladen. Um die Tipps umzusetzen, sind Seiten mit entsprechenden Tutorials zu empfehlen. Eine von ihnen ist "SCHAU HIN!", welche zum Beispiel von dem Bundesministerium für Familie herausgegeben wird.

Die Autoren besuchen die Klasse 9c des Bühler Windeck-Gymnasiums

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