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Vegan leben - Gewinn und Konsequenzen
Vegan leben - Gewinn und Konsequenzen
14.03.2019 - 16:57 Uhr
Von Maja Lenz



und Sophie Bosniak

Baden-Baden - Viele Menschen entscheiden sich heutzutage für einen veganen Lebensstil. Laut einer Statistik des Statistikportals aus dem Jahr 2018 ernähren sich in Deutschland rund 0,96 Millionen Menschen vegan. Folglich dürfen sie keinerlei tierische Produkte zu sich nehmen und müssen auch auf Waren tierischen Ursprungs wie Leder, Borsten/ Haare oder Horn verzichten. Doch was bewegt sie dazu? Welche Vorteile kann man daraus ziehen und was für Konsequenzen ergeben sich?

Auffällig ist, dass sich, laut einem Artikel der ecodemy-Redaktion, viele für den Veganismus entschieden haben, um der Massentierhaltung entgegenzutreten. Neben der häufig auftretenden Tierquälerei entstehen bei dieser zudem große Mengen Treibhausgase, die einer der Hauptursachen der Klimaerwärmung sind. Wie es in Beiträgen der Albert-Schweitzer-Stiftung zu lesen ist, liegen die Vorteile der veganen Ernährung auch in ihrem deutlich geringeren Verbrauch von Ressourcen. Bei der Erzeugung von tierischen Produkten werden vor allem Landfläche, Wasser und Futtermittel im Übermaß verbraucht. Weltweit werden rund 83 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche für den Futtermittelanbau oder als Weideland genutzt. Dieses wird zudem häufig durch die Rodung von Urwäldern gewonnen.

Es gibt auch gesundheitliche Aspekte. Veganer können mit einer vermehrten Aufnahme von Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen punkten. Wie auf der Homepage der Tierschutzorganisation PETA nachzulesen ist, sind die Menschen mit einem geringeren Anteil an gesättigten Fettsäuren im Essen besser vor Herz- Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes geschützt.

Aber wer sich vegan ernährt, muss nicht automatisch gesünder essen. Laut einem Artikel der ÄrzteZeitung aus dem Jahr 2014 besteht das Risiko, zu wenig Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und die sehr wichtigen B12 Vitamine zu sich zu nehmen. Es sind auch viele vegan und industriell hergestellte Produkte zu finden, die nur darauf abzielen, "Fleischersatz" zu sein und kaum Nährstoffe, aber viel Zucker und (pflanzliches) Fett enthalten.

Aufgrund der großen Medienpräsenz ist die rein pflanzliche Ernährung ein Streitthema. Letztendlich muss jeder für sich Konsequenzen und Gewinn dieses Schrittes abwägen.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 8b der Klosterschule vom Heiligen Grab.

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