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Die Jagd, eine Möglichkeit, umweltbewusster zu leben?
Die Jagd, eine Möglichkeit, umweltbewusster zu leben?
14.03.2019 - 17:44 Uhr
Von Elena Fütterer und Sydney Kern

Baden-Baden - Immer mehr Menschen werden auf die Missstände in Massenzucht- und Schlachthöfen aufmerksam und möchten den damit verbundenen hohen Fleischkonsum aus dem Discounter nicht weiter unterstützen.

Um die Tiere vor den qualvollen Haltungs- und Schlachtbedingungen zu bewahren, sehen heute einige nur die Möglichkeit Vegetarier zu werden. Doch es geht auch anders!

Man muss kein schlechtes Gewissen beim Fleischverzehr haben, wenn man auf die Qualität, die Herkunft sowie den Preis beziehungsweise den Anbieter achtet. So ist es möglich Fleisch von Tieren, die in freier Wildbahn gelebt haben, zu essen. Diese Voraussetzungen sind durch die Jagd gewährleistet.

Unter Jagd verstehen die meisten nur Mord an hilflosen Tieren, dies trifft aber nicht zu.

"Wir jagen nicht, weil wir Freude am Töten haben, sondern, weil wir ein qualitativ hochwertiges Stück Fleisch, mit gutem Gewissen essen und die Massenzucht nicht unterstützen wollen. Beim Jagen wollen wir einen schnellen Tod ohne unnötige Schmerzen herbeiführen." (Zitat eines Jägers). Ein Jäger ist sich dessen bewusst, dass er einem Tier das Leben nimmt, jedoch achtet er darauf, dass der Bestand einer Tierart stabil bleibt. Die Jagd erfolgt in freier Natur, unter Erhalt der natürlichen Umwelt. Außerdem bleibt bei der Jagd das natürliche Gleichgewicht erhalten, da der Jäger (noch) die Raubtiere ersetzt.

Jeder Jäger durchläuft eine ausführliche und lehrreiche Ausbildung und muss eine umfangreiche und anspruchsvolle Prüfung bestehen.

Beim Kauf von Fleisch aus dem Discounter denken wir nicht darüber nach, wie qualvoll dieses Tier in der Massenzucht gelebt hat und geschlachtet wurde. Zudem ist zu bedenken, dass für Massenzuchtanlagen große Flächen benötig werden, die erst entstehen müssen. Dies gilt für die Felder der Pflanzen, die für das Kraftfutter extra angebaut werden müssen (zum Beispiel Soja: Rodung des Regenwaldes).

Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, ob und welches Fleisch er isst. Aber um verantwortungsvoll zu handeln, ist es unserer Meinung nach nötig, sich bewusst zu sein, unter welchen Umständen ein Tier gelebt hat und getötet wurde. Ein absoluter Verzicht auf Fleisch, aufgrund der Missstände, ist so gesehen nicht nötig, wenn man auf die Herkunft und Qualität des Fleisches achtet.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 9b des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums.

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