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Digitalisierung an Schulen. Ja oder nein?
Digitalisierung an Schulen. Ja oder nein?
17.03.2019 - 16:31 Uhr
Von Julia Föry, Malin Metz, Philipp Puhl und Raphael Ebner

Rastatt - In der heutigen Zeit sind Computer, Laptops und jegliche andere elektronischen Geräte ein großes Thema bei vielen Jugendlichen. Rund 82 Prozent der 14- bis 19-jährigen Teenager haben ein starkes Interesse an den digitalen Hilfsmitteln. Auch in zahlreichen Schulen werden die elektronischen Geräte immer mehr in den Unterricht mit eingebunden. Dies hat jedoch nicht nur positive Aspekte, sondern bringt auch eine Menge negativer Punkte mit.

Warum sollte man Tablets an Schulen einführen? Sie sind zwar immer sofort einsetzbar und schonen die Rücken der Schüler, da sie nicht so viele Bücher mit sich tragen müssen. Dennoch lenken sie die Schüler zu viel ab. Wenn der Unterricht etwas zu uninteressant wird, öffnet man eine programmierte App, zum Beispiel für Musik und klimpert lautlos auf dem Klavier, welches sich auf dem Tablet befindet. Das technische Gerät ist eine sehr kostspielige Sache, die sich nicht jede Familie leisten kann, sollte es nicht seitens der Schule gestellt werden. Fraglich ist zudem, ob ein Tablet wirklich neun Schuljahre überlebt? Zwar bedeutet ein Tablet auch weniger Gewicht für den Schüler, dennoch ist es anfälliger für Beschädigungen wie beispielsweise Stöße, oder eine auslaufende Trinkflasche.

Problematisch ist zudem, dass viele Lehrer nicht genügend ausgebildet sind, um den Schülern den richtigen Umgang mit den Neuen Medien beizubringen.

Die Digitalisierung an unserer Schule ist schon so weit vorangeschritten, dass sich in jedem Klassenzimmer ein funktionierender Beamer befindet. Jedoch ist dieser wirklich teurer als Tablets, die man spätestens alle vier Jahre neu kaufen muss? Wir denken nicht. Wenn man jedoch trotz alledem Tablets einführen will, braucht man eine Menge Geld und gut ausgebildete Lehrer, die den Kindern beibringen, wie man mit den Tablets sicher und gut umgehen kann.

Aufgrund dieser vielen negativen Aspekte sind wir der Meinung, dass es ziemlich kompliziert ist beispielsweise Tablets oder Ähnliches an Schulen einzuführen. Einer der ausschlagebensten Punkte ist, dass Lehrer speziell für den Unterricht mit solchen Geräten ausgebildet werden müssten. Man könnte zwar einwenden, dass Tablets auch ziemlich bereichernd für den Unterricht wären, jedoch aufgrund der überwiegend negativen Aspekte, sind wir auf zum Entschluss gekommen, dass es für die Schulen nicht lohnend wäre.

Die Autoren besuchen die Klasse 8a des Ludwig-Wilhjelm-Gymnasiums Rastatt.

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