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Ein Syrer in Rastatt
Ein Syrer in Rastatt
20.03.2019 - 16:59 Uhr
Von Alessandra Popa, Beriwan Araz, Emily Springer und Sofia Azeddine

Rastatt - Laut Wikipedia ist "Flüchtling" eine Bezeichnung für Personen, die ihre Heimat wegen politischer Zwangsmaßnahmen, Kriegen oder lebensbedrohlicher Notlagen vorübergehend oder dauerhaft verlassen müssen. Die Flüchtlingsquote stieg in der Vergangenheit in vielen Orten - so auch hier in Rastatt. Schüler der August-Renner-Realschule interviewten deshalb einen 18-jährigen syrischen Flüchtling aus Rastatt.

Schüler: Wie haben Sie sich in Deutschland, insbesondere hier in Rastatt, eingelebt?

Rasin (Name geändert): Ich fühle mich eigentlich sehr aufgehoben, aber manche Menschen akzeptieren mich nicht und schauen mich schief an.

Schüler: Wie gehen anderen Menschen mit Ihnen um?

Rasin: Unterschiedlich. Manche sehr hilfsbereit, manche neutral und durch manche fühle ich mich angegriffen.

Schüler: Wie hat sich Ihr Leben hier verändert?

Rasin: Sehr. Ich habe sehr viel verloren, wie meine Familie und meine Heimat, aber eine Chance auf einen Neuanfang und ein neues Leben bekommen.

Schüler: Haben Sie die Sprache und Kultur gut erlernt und aufgenommen?

Rasin: Ja, mit großem Interesse und viel Fleiß.

Schüler: Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Rasin: Einen Schulabschluss, einen Beruf lernen und eine Familie gründen.

Die Autoren besuchen die Klasse 8d der August-Renner-Realschule

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