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Die Straße als Platz zum Schlafen
20.03.2019 - 17:01 Uhr
Von Philipp Adler, Ilker Coskuner, Leon Fray und Sarah Thumann

Rastatt - Mehrere Schüler der August-Renner-Realschule befragten einen Obdachlosen in Rastatt zu seiner Lebensgeschichte.





Schüler: Hallo, woher kommen Sie?

Obdachloser: Ich wohnte früher in Frankreich und machte eine lange Reise. Ich lebe jetzt schon seit drei Jahren auf der Straße.

Schüler: Wie sind Sie obdachlos geworden?

Obdachloser: Meine Frau ist damals gestorben. Ich konnte es nicht verkraften, nahm Drogen, wurde arm und konnte die Schulden nicht bezahlen.

Schüler: Haben Sie eine Familie, und wenn ja, ist diese auch obdachlos?

Obdachloser: Ich weiß es nicht. Ich habe zwar Kinder, die haben aber leider den Kontakt abgebrochen.

Schüler: Sind diese Kinder im Heim?

Obdachloser: Nein, mein Sohn ist 25 und bestimmt hat der irgendeine Arbeit. Ich weiß es nicht, aber ich glaube nicht, dass er im Heim war.

Schüler: Haben Sie Ziele für die Zukunft?

Obdachloser: Nein, ich bin krank und kann nicht zum Arzt gehen, da ich keine Krankenversicherung besitze.

Schüler: Hatten Sie schon einmal eine Arbeit?

Obdachloser: Ich wurde damals gekündigt, weil ich Drogen zu mir nahm und Rechnungen hatte, die ich nicht bezahlen konnte und öfters zu spät zur Arbeit kam.

Schüler: Haben Sie einen Platz zum Schlafen?

Obdachloser: Die Straße.

Schüler: Wie bekommen Sie ausreichend Essen und Trinken?

Obdachloser: Geld bekomme ich entweder freitags von der Stadt oder von netten Menschen, die an mir vorbeigehen.

Die Autoren besuchen die Klasse 8d der August-Renner-Realschule.

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