Smart Homes: Eine Investition wert oder nur Spielerei?

Smart Homes: Eine Investition wert oder nur Spielerei?

Von Lionel Regenold

und Marlon Arend

Baden-Baden - Smart Homes versprechen eine Vielzahl an Funktionen. Langsam kommen diese digitalen Helfer in unserem Alltag an. Obwohl schon sehr Vieles möglich ist, zögern viele noch, Smart-Home-Technologie auch zu nutzen.

Seit geraumer Zeit bieten Hersteller wie Jung, AVM, Devolo, Philips oder RWE Innogy Produkte an, die versprechen, das Eigenheim intelligenter zu machen. Dabei sind Funktionen wie Lichtsteuerungen, Rollladensteuerungen oder Heizungssteuerungen meist Standard. Entweder über eine Zentrale in der Wand oder über eine Anwendung auf dem Smartphone kann das Haus so gesteuert und kontrolliert werden.

Die Sorge um die Privatsphäre oder der hohe Anschaffungspreis sind jedoch vielen noch Argument genug, den Kauf noch etwas zu verzögern. Das Online-Magazin "Chip Online" schreibt jedoch, dass diese Sorgen unbegründet und die meisten Systeme äußerst sicher seien. Auch die Komplexität der Nutzung sei nicht so, wie viele es sich vorstellten. Die Bedienung und die Einrichtungen seien selbst von Laien gut machbar, so das deutsche Elektronikmagazin. Manuel Schreiber, stellvertretender Chefredakteur bei Chip Digital GmbH, schrieb Ende 2015 in seinem Artikel über Smart Homes: "Das Smart Home gilt als kompliziert und teuer - stimmt aber nicht: Moderne Systeme richten sich an Einsteiger." Auf der einen Seite bestünde die Angst vor Angriffen durch Hacker nach wie vor - für digitale Einbrecher seien die neuartigen Systeme ein gefundenes Fressen. Trotzdem würden fast alle käuflich zu erwerbenden Systeme sicher sein und würden ausreichenden Schutz bieten.

Auf der anderen Seite wird von Smart-Home-Lösungen aber tatsächlich Schutz vor realen Einbrechern geboten. Alarmanlagen, Türsensoren und Fensterglas-Detektoren würden ein hohes Maß an Sicherheit versprechen, um die heimischen vier Wände vor unerlaubten Eindringlingen zu schützen, so ein weiterer Artikel, der Anfang vergangenen Jahres auf "Chip Online" veröffentlicht wurde. Manuel Schreiber schreibt in einem weiteren Artikel, dass auch Energiesparen mit Smart Home möglich sei. Lampen, die dauerhaft angeschaltet sind oder Heizungen, die ungenutzte Räume auf hohe Tempera-turen heizen, würden damit der Vergangenheit angehören. Somit dürfe es für viele eine Investition wert und der hohe Anschaffungspreis für sie gerechtfertigt sein.

Die Autoren besuchen die Klasse 10b der Klosterschule vom heiligen Grab.

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