Den Problemen entfliehen

Den Problemen entfliehen

Von Nina Zimmermann

und Laura Zimmer

Bühl - Die Jugend gilt vor allem als die Zeit, in der der man viele neue Erfahrungen macht, seine Grenzen austestet und natürlich auch mal den einen oder anderen Fehler macht.

Doch bei immer mehr Jugendlichen bleibt es nicht nur beim Probieren von Alkohol, sondern sie kommen auch in Berührung mit härteren Drogen wie Kokain oder Ecstasy, die schon nach dem ersten Konsum psychisch und physisch abhängig machen können.

Der Konsum gefährlicher Rauschmittel wirkt sich nicht nur negativ auf schulische Leistungen und das Verhältnis zu beispielsweise den Eltern aus, sondern hat kann auch für den Körper, der sich in der Jugendzeit noch im Wachstum befindet, katastrophale Folgen haben.

Gruppenzwang ist - wie in sehr vielen Dingen - einer der Hauptgründe dafür, dass Jugendliche beginnen, gefährliche Rauschmittel zu konsumieren. Viele wollen aber auch ihre beispielsweise schulischen oder familiären Probleme kompensieren, nicht wissend, dass der Konsum von solchen gefährlichen Drogen ihre Lage nur verschlimmert, statt sie zu bessern.

Doch was können Eltern und andere Angehörige tun, wenn sie merken, dass ihr Kind sich von Drogen "angezogen" fühlt, oder diese sogar schon nimmt?

Wichtig ist, Verständnis aufzubringen, statt den Jugendlichen zu verurteilen und zu bestrafen. Er soll verstehen, dass er seine Probleme lösen muss, anstatt sie mit Hilfe von Drogen zu vergessen.

Man sollte sich außerdem Hilfe bei der Drogensuchtberatung holen, da die Mitarbeiter dort genau wissen, wie sie Abhängigen jeden Alters helfen können.

Eltern sollten den Kindern außerdem klarmachen, welche verheerenden Folgen das Konsumieren von Drogen auf ihren Körper und ihre Entwicklung hat und dass Freunde, die einen nur dann akzeptieren, wenn man seinen Körper solchen Gefahren aussetzt, keine echten und guten Freunde sind.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 9d des Bühler Windeck-Gymnasiums

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