Deutsche Kinos in der Krise

Deutsche Kinos in der Krise

Von Felix, Bendix und Elias

Baden-Baden - 2018 war das einkommensschwächste Jahr für deutsche Kinos seit langem - so Statista, das Online-Portal für Statistiken.

Viele sehen die Schuld in den neuen Streaming-Diensten wie Netflix, Sky Ticket oder auch Amazon Prime. Streaming-Dienste sind Online-Plattformen, auf denen man sich für einen geringen Monatsbeitrag aktuelle Serien und Filme anschauen kann.

Wir haben uns gefragt, ob es einen Zusammenhang zwischen den sinkenden Einnahmen der Kinos und dem anhaltenden Erfolg der Streaming-Dienste gibt, und was die Gründe dafür sind.

Ein Grund ist ganz sicher die Tatsache, dass Streaming-Dienste sehr bequem, schnell und einfach in der Handhabung sind. Man kann sie von überall aufrufen - man muss lediglich Internet zur Verfügung haben. Ein weiterer Punkt ist das breit gefächerte Angebot für jeden Geschmack. Es reicht von plattformeigenen Serienproduktionen bis hin zu Hollywood-Blockbustern - und das unbegrenzt für im Schnitt sechs bis elf Euro pro Monat.

Dem entgegen steht ein einziger Kinobesuch, der - plus Popcorn und eine Cola - deutlich teurer ist. Hinzu kommen die Anfahrt, eventuell Parkgebühren und der erhöhte Zeitaufwand.

Doch jetzt kommt das große aber: Nirgendwo sonst schmeckt Popcorn besser als im Kino mit Freunden. Nirgendwo sonst kann man die neuesten Filme sofort nach Erscheinen auf einer gigantischen Leinwand und mit perfektem Sound genießen. Ein tolles Erlebnis!

Deshalb hier unser Fazit: Für Filme, die wir unbedingt sehen wollen, gehen wir weiter ins Kino. Für den schnellen Zeitvertreib nutzen wir lieber einen Streaming-Dienst, der zudem top Serien mit Sucht-Faktor bietet.

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