Einige Gemeinderäte erhöhen Vergütung
Einige Gemeinderäte erhöhen Vergütung
Mannheim/Stuttgart (lsw) - Vor der Kommunalwahl im Mai haben etliche Gemeinderäte in Baden-Württemberg höhere Aufwandsentschädigungen für ihre Arbeit beschlossen. Darunter sind Freiburg und Mannheim. Die Spanne der Gelder, die die Bürger für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhalten, ist in den Kommunen sehr groß: von winzigen Pauschalen und mageren Sitzungsgeldern wie in Mosbach bis hin zu einem stattlichen monatlichen Salär in Stuttgart.

Nach Ansicht des Verwaltungswissenschaftlers Paul Witt liegen die Summen in dem Bundesland am unteren Ende der Skala. Dabei arbeiteten die Räte im Schnitt 30 bis 40 Stunden pro Monat für ihre Kommune. "Von Absahnen kann keine Rede sein."

Die Gemeinderäte in Stuttgart sind am besten bezahlt. Sie erhalten einen monatlichen Grundbetrag von 1.500 Euro, Fraktionschefs das Doppelte. Die Sitzungsgelder sind gestaffelt, angefangen mit 60 Euro bei einer Dauer von bis zu fünf Stunden.

Auch in Mannheim sind die Stadträte recht gut versorgt - und werden im Sommer dieses Jahres noch besser gestellt. Seit 2014 erhalten sie monatlich 910 Euro. Nach einer Entscheidung vom Dezember 2018 wird die Entschädigung um 65 Euro erhöht. Von solchen können die Gemeinderäte im kleinen Mosbach nur träumen. Sie müssen sich mit einer monatlichen Pauschale von 50 Euro und einem Sitzungsgeld von jeweils 60 Euro begnügen.

Symbolfoto: zei

(Das Bild zeigt den Baden-Badener Gemeinderatssaal)

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