Handfestes an der Ampel
Handfestes an der Ampel
Rastatt (red) - Ein bislang unbekannter VW-Fahrer hat am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr auf der B462 vor einer roten Ampel einem anderen Autofahrer eine "Kopfnuss" verpasst und ist danach trotz Rotlichts weitergefahren. Das Opfer konnte das Kennzeichen ablesen.

Laut Polizei hatte die handfeste Auseinandersetzung eine Vorgeschichte: An der Kreuzung B3/B462 soll es kurz zuvor zu einem riskanten Überholmanöver gekommen sein. Dabei musste ein 42 Jahre alter VW-Lenker laut eigener Schilderung eine Vollbremsung einleiten, um eine seitliche Kollision mit einem rechts überholenden Markengefährten zu vermeiden. An der nachfolgenden Einmündung "Untere Wiesen" (Zufahrt zum Gewerbegebiet) soll es dann gegen 20.30 Uhr zur direkten Konfrontation der beiden Fahrer gekommen sein. Dort mussten die Widersacher an einer Rotlicht zeigenden Ampel anhalten. Beide steigen aus ihren Fahrzeugen aus.

Auf die A5 in Richtung Basel aufgefahren

Hierbei soll der nun gesuchte Lenker eines VW Golf seinem Kontrahenten unvermittelt eine "Kopfnuss" verpasst haben, wobei der 42-Jährige leichte Verletzungen erlitt. Als der Angegriffene eine Verkehrsteilnehmerin um Unterstützung bat, nutzte der noch Unbekannte den Augenblick. Er fuhr trotz der weiterhin bestehenden Rotphase über die Kreuzung und flüchtete danach auf die Autobahn in Richtung Basel. Über das vom Verletzten abgelesene Kennzeichen sind die Beamten des Polizeireviers Rastatt zuversichtlich, den bislang noch nicht angetroffenen Mann ermitteln zu können, heißt es im Polizeibericht weiter.

Symbolfoto: dpa

Impressum - Nutzungsbedingungen - Datenschutz