236 neue Staatsbürger im Landkreis
236 neue Staatsbürger im Landkreis
Rastatt (red) - 236 Männer und Frauen aus 46 Ländern und vier Kontinenten sind im vergangenen Jahr deutsche Staatsbürger geworden. Der Landkreis Rastatt würdigt seine neuen Staatsbürger am Freitag, 29. März, um 18 Uhr im Landratsamt mit der jährlichen Einbürgerungsfeier.



Von den neuen Staatsbürgern, die im Jahr 2018 ihre Urkunde in Empfang nehmen konnten, kommen 191, also vier von fünf, aus europäischen Ländern. 110 oder gut 46 Prozent der Eingebürgerten stammen aus einem der (noch) 28 EU-Länder. Darunter sind auch fünf Einbürgerungen aus dem Vereinigten Königreich.

Ein Jahr zuvor, als Folge des Volksentscheids im Juni 2016, wurden 14 britische Staatsbürger eingebürgert. 2017 waren es acht. Weitere 31 Neubürger (13 Prozent) stammen aus Asien, sieben aus Südamerika, sechs aus Afrika und eine Person war staatenlos.

Die Zahl der Einbürgerungen lag 2018 mit 236 gegenüber 292 im Jahr 2017 unter dem Vorjahresniveau. 2015 wurde mit 297 Einbürgerungen die höchste Marke erreicht.

Die meisten stammen aus Rumänien

Angeführt wird die Liste der Herkunftsländer der Neu-Eingebürgerten erstmals von Rumänien mit 34, dicht gefolgt von der Türkei mit 31, dem Land, in dem in den vergangenen Jahren regelmäßig die meisten ihre Wurzeln hatten.

Nach dem EU-Beitritt Rumäniens im Jahr 2007 gilt seit 2011 die Arbeitnehmerfreizügigkeit für dessen Staatsbürger. Mit bestandenem Integrationskurs kann eine Einbürgerung bereits nach sieben Jahren erfolgen, sodass die damals Eingereisten erstmals 2018 eingebürgert werden konnten, was sich entsprechend in der Statistik widerspiegelt. Im zweistelligen Bereich werden hier außerdem Italien mit 20, Kosovo mit 17, Kroatien mit 14 sowie Polen mit elf Einbürgerungen geführt.

Foto: dpa

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