Liftbetreiber ziehen positive Bilanz
Liftbetreiber ziehen positive Bilanz
Feldberg (lsw) - Wenige Tage vor dem kalendarischen Beginn des Frühlings haben Betreiber von Skiliften im Schwarzwald eine positive, vorläufige Bilanz gezogen. Die Saison bewege sich im Durchschnitt der Vorjahre, sagte Adrian Probst, Chef des Liftverbundes Feldberg.

Seit Jahresbeginn gebe es durchgehend stabile Schneelagen. Die Saison am Feldberg, dem größten und bedeutendsten Skigebiet Baden-Württembergs, werde fortgeführt. Sie laufe, wenn das Wetter mitspiele, bis zum 28. April, dem Sonntag nach Ostern. Der Frühling beginnt laut Kalender an diesem Mittwoch (20. März).

Mehr als ein halber Meter Schnee

Rund um den 1.493 Meter hohen Feldberg liegt zum Skifahren mehr als ein halber Meter Schnee, sagte Probst. Zahlreiche Lifte seien täglich in Betrieb, 76 von 140 Loipenkilometern geöffnet. Die Saison habe Mitte Dezember begonnen, zuverlässig Schnee liege seit dem Jahreswechsel. Zudem sorge künstliche Beschneiung für gute Skibedingungen. Diese werde es auch die nächsten Wochen geben.

Insgesamt 400.000 Skifahrer erwartet

"Die Resonanz von Wintersportlern ist positiv", sagte Probst, der Bürgermeister in St. Blasien (Kreis Waldshut) ist. Bislang seien an fast 100 Tagen rund 330.000 Skifahrer am Feldberg gezählt worden. Bis zum Saisonende rechne er mit mehr als 400.000 Skifahrern. Dies seien etwas mehr als im Schnitt der Vorjahre.

Ende der Saison in niedrigeren Lagen absehbar

Auch in anderen Gebieten des Schwarzwaldes läuft der Skibetrieb noch. "Es liegt noch genügend Schnee", sagte ein Sprecher des Skilifts auf Unterstmatt an der Schwarzwaldhochstraße bei Bühl. Das Ende der Saison sei mit steigenden Temperaturen jedoch absehbar, vor allem in niedrigeren Lagen. Die Saison sei ähnlich wie in den Jahren zuvor gelaufen, sagte ein Sprecher des Skilifts Seibelseckle bei Seebach (Ortenaukreis). Es habe ausreichend Schnee gegeben. Dies gelte für den gesamten Schwarzwald, sagte ein Sprecher des Schwarzwald-Tourismus-Verbandes mit Sitz in Freiburg.

Foto: dpa

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