E-Mobilität: Ein Jobkiller?
E-Mobilität: Ein Jobkiller?
Stuttgart (lsw/red - Kostet die Umstellung hin zu mehr Elektromobilität Zehntausende Jobs oder bringt sie neue Wertschöpfung ins Land? Eine Studie soll die Chancen der Transformation für die Industrie in Baden-Württemberg und den Standort beleuchten. Dabei geht es auch um Perspektiven der Digitalisierung.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) stellen die Ergebnisse am Montag in Stuttgart vor.

Weiniger Bauteile benötigt

Landläufig wird davon ausgegangen, dass durch die Transformation hin zur Elektromobilität viele Jobs auch im Südwesten wegfallen könnten, weil für Elektroautos weitaus weniger Bauteile benötigt werden wie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Andererseits muss eine Produktion für die Batterien aufgebauet werden.

Betriebsräte verhandeln

Bei den hiesigen Autobauern haben die Betriebsräte deshalb ausgehandelt, dass nicht nur die Elektromodelle an bestehenden Standorten gefertigt werden. Im vergangenen Jahr hatte die Daimler-Geschäftsleitung unter dem Druck der Arbeitnehmer entschieden, dass künftig auch Batterien am Stammsitz in Untertürkheim gefertigt werden. In diesem Jahr will der Betriebsrat auch Zusagen über die Produktion von Antrieben für Elektroautos aushandeln.

Symbolfoto: dpa

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