Jugendliche Einbrecher festgenommen
Jugendliche Einbrecher festgenommen
Rastatt (red) - Nach einem Einbruch in einen Lebensmittelmarkt in Rastatt hat die Polizei in der Nacht auf Pfingstmontag einen 14 Jahre alten Jugendlichen und einen 18-Jährigen vorläufig festgenommen. Die Ermittler prüfen derzeit, ob die beiden noch für zwei weitere Einbrüche verantwortlich sind.

Der erste Einbruch ereignete sich an Pfingstsonntag in der Karlsruher Straße. Zwei Unbekannte gelangten dabei gewaltsam in einen Lebensmittelmarkt, die Spuren weisen laut Polizei darauf hin, dass die Täter die Eingangstür des Geschäfts eingetreten haben. Etliche mit Waren gefüllte Tüten waren schon bereitgestellt, als die Eindringlinge kurz vor 16 Uhr von einem Zeugen überrascht wurden.

Den beiden als jugendlich, dunkel bekleidet und mit einem gelben beziehungsweise blauen Tuch maskierten Verdächtigen gelang letztlich die Flucht - ob mit oder ohne Beute, muss noch geklärt werden.

Dasselbe Geschäft wurde dann in der Nacht auf Montag erneut von Einbrechern aufgesucht. Doch auch dieses Mal wurden die Langfinger gestört. Der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma entdeckte gegen 1.30 Uhr drei Personen, wobei sich eine davon auf dem Dach des Gebäudes befand. Die drei Jugendlichen oder Heranwachsenden ergriffen nach ihrer Entdeckung sofort die Flucht. Die Polizei wiederum leitete umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenbesatzungen ein und konnte kurze Zeit zwei Verdächtige im Alter von 14 und 18 Jahren vorläufig festnehmen.

Polizei sucht Zeugen

Ob sie auch für einen Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft im Richard-Wagner-Ring verantwortlich sind, der bereits gegen Mitternacht ausgeübt wurde, muss noch geprüft werden. Denn bei der Kontrolle des betroffenen Marktes fanden die Ordnungshüter lediglich noch eine aufgehebelte Schiebetür vor. Die nächtlichen Besucher waren bereits verschwunden.

Wer verdächtige Beobachtung im Zusammenhang mit den Einbrüchen beziehungsweise deren Versuche gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (0 72 22) 76 10 mit den Ermittlern des Polizeireviers Rastatt in Verbindung zu setzen.

Symbolfoto: dpa

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