Arbeiten an der "Kaiser-Baustelle" werden fortgesetzt
Arbeiten an der 'Kaiser-Baustelle' werden fortgesetzt
Rastatt (red) - Nach einer rund einwöchigen Pause wegen des Straßentheaterfestivals tête-à-tête werden die Arbeiten auf den zentralen Baustellen in der Rastatter Innenstadt fortgesetzt. Bereits am Montag wurden die Arbeiten an der "Kaiser-Baustelle" wieder aufgenommen. Am Donnerstag geht es dann am Notüberlauf vor der Sparkasse auf dem Marktplatz weiter.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, muss hier zunächst die Baugrube wieder aufgebrochen werden, die im vergangenen April im Vorfeld des verkaufsoffenen Sonntags und des tête-à-tête stillgelegt, aufgefüllt und begehbar gemacht worden war. Nach aktuellem Bauplan sollen die Arbeiten dort Mitte August abgeschlossen sein. Für die Zeit der Bauarbeiten sind erneut die Schlossstraße zwischen Schlosserstraße und Kaiserstraße sowie ein Teil der Kaiserstraße gesperrt. Das hat vor allem Folgen für Lieferanten und Marktbeschicker: Sie können den Marktplatz während der Bauarbeiten nur über die untere Kaiserstraße anfahren. Fußgänger und der Busverkehr sind von der Baumaßnahme nicht beeinträchtigt.

Erster Bauschnitt der Kaiser-Baustelle Mitte Juli fertig

Die Baustelle an der oberen Kaiserstraße wird mit einer Zeitverzögerung von circa sechs Wochen Mitte Juli beendet sein, bevor dann der zweite Bauabschnitt beginnt.

Neben Witterungsproblemen in den Winterwochen waren es vor allem aufwendige Arbeiten an den Ver- und Entsorgungsleitungen, die zusätzlich Zeit gekostet hatten, informiert die Stadt. So mussten im südlichen Gehweg- und Fahrbahnbereich der Kanalstauraum, ein weiterer Entwässerungskanal, die Gas- und Wasserleitung sowie Strom und zusätzliche Leerrohre verlegt werden. Das alles unter Aufrechterhaltung der Wasser-, Gas- und Stromversorgung.

"Kaiser-Baustelle" soll Ende 2019 beendet sein

Zudem machte es das sehr weitläufige, bis zur Poststraße reichende Kirchenfundament nötig, den Kanal umzuplanen. Der städtische Bauleiter Peter Polak betont, der Zeitverzug halte sich trotz der "äußeren Umstände" und der vorgefundenen Widrigkeiten dennoch im Rahmen. Er ist nach wie vor zuversichtlich, dass die Kaiser-Baustelle wie geplant Ende 2019 beendet werden kann.

Archivfoto: Stadt

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