Einrichtung eines Dorfladens in Neuweier?
Einrichtung eines Dorfladens in Neuweier?
Baden-Baden (red) - Stadtrat und Rebland-Ortschaftsratsmitglied Klaus Bloedt-Werner (CDU) regt an, über die Einrichtung eines Dorfladens in Neuweier nachzudenken - ähnlich wie jener im benachbarten Eisental.

Die Anregung dazu hat ein Treffen von Baden-Badener Gemeinderäten mit Bühler Kollegen dort gegeben, bei dem auch das DORV-Zentrum besichtigt wurde, berichtet der Kommunalpolitiker in einem Schreiben an Oberbürgermeisterin Margret Mergen.

"Die Situation in Eisental ist, sowohl was die Bevölkerung als auch die Infrastruktur anbelange, absolut vergleichbar mit der in Neuweier. Die Gemeinde ist geprägt vom Weinbau und hat in den vergangenen Jahren ebenfalls unter der Schließung von Gaststätten und Ladengeschäften gelitten", so Klaus Bloedt-Werner weiter. Durch die Einrichtung des DORV-Zentrums sei es gelungen, ein bürgerschaftliches Zentrum mitten im Herzen des Ortes zu gründen.

Voraussetzung: Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren

Dabei gehe es nicht nur um die Einkaufsmöglichkeiten. Neben der Lotto-Annahmestelle befinde sich dort auch eine Post-Niederlassung, und es gebe Schreibwaren. Außerdem sei dort auch ein Treffpunkt für die Bürger entstanden, es fänden Veranstaltung, Stammtische und anderes statt.

Erste Voraussetzung für eine solche Einrichtung in Neuweier sei, dass man genug Bürger finde, die sich ehrenamtlich engagieren und den notwendigen finanziellen Grundstock schaffen würden. In Eisental sei dies ein Betrag in Höhe von 65.000 Euro gewesen, der für die Ersteinrichtung verwendet worden sei. "Weitere Voraussetzung ist ein geeignetes Gebäude, was in Neuweier ebenfalls vorhanden sein könnte." Die dritte Voraussetzung sei die Unterstützung durch die Stadt, die es auch in Eisental gegeben habe.

Klaus Bloedt-Werner will das Thema aufgreifen und es im Ortschaftsrat und im Förderverein "Wein, Tourismus, Kultur und Kunst im Rebland" behandeln.

Symbolfoto: dpa

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